letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane


21
Februar
Inspiración
Ich glaube, Moneybrother klaut bei Ludwig Wittgenstein. Keine schlechte Quelle der Inspiration, allerdings.



 
 
20
Februar
Freude statt Erkenntnis
Wissenschaft ist doch eine ziemlich einseitige Sache und sollte nur von Menschen betrieben werden, die sich gerne über ihre Genialität definieren. Gut für die Nerds mit Kleidungshandicap, dass sie diese Lücke haben. Ein schöner Ausweg sind allerdings die Wissenschaftspunks wie Feyerabend. Nirgendwo anders kann man so schön mitspielen, wenn man eigentlich nichts anderes tut, als das System anzugreifen. Das ist das schönste an den Geisteswissenschaften. Allerdings kann man da auch mitspielen, wie ich gestern mal wieder erleben durften, indem man alle Buffy-Folgen kennt und nacherzählen kann. Viel mehr macht die Filmwissenschaft anscheinend nicht.

 
 
29
Januar
Hinz&Kunz
Was wird bei einem Straßenmagazin eigentlich auf der Straße gemacht? Die redaktionelle Arbeit? Wohl kaum. Die Redaktionssitzungen? Bestimmt nicht, zumindest nicht im Winter. Das Layout? Der Druck? Oder dürfen da nur amtlich anerkannte Obdachlose (die heißen korrekt bestimmt "Einwohner ohne festen Wohnsitz") mitarbeiten?
Ich habe immer mehr den Eindruck, dass es einzig der Vertrieb ist, der auf der Straße geschieht. Was ja wahrscheinlich auch das beste wäre.

 
 
16
Januar
Physiognomie

Oscar Wilde hatte recht. Erläuterungen hier.

 
 
08
Januar
Enzyklopädisch
Man will hier eine Neuauflage einer Enzyklopädie machen. Ich bin erstaunt über die Hemdsärmeligkeit, mit der das geschieht. Aber das ist vermutlich immer so und daher niemals (oder immer, aber dann doch lieber niemals) ein gültiger Kritikpunkt. Erwähnenswert ist viel mehr, dass ein Autor, der um einen Artikel gebeten wurde, eher bereit war zu glauben, man wolle ihn an seiner Eitelkeit packen, als dass man ernsthaft seine Kompetenz benötigte. So verschob er die ernstgemeinte Anfrage in den SPAM-Ordner und war erstaunt, als man noch einmal nachhakte.

 
 
12
Dezember
Relevanz
Behauptungen über Irrelevanz sind irrelevant, sagt ein kluger Student. Und jeder verheddert sich bei der Aussprache von "Vernachlässigbarkeitsannahme". Negligibility assumption ist auch nicht leichter. Falsifikation geht aber mittlerweile.

 
 
26
November
Voll hart!

Hier kann man am Samstag beobachten, wie eine kluge Frau auf schlechte Interviewführung reagiert. Die Journo-Schranze möchte gerne markige Phrasen, um Frauen an die Macht zu bringen und die Nobelpreisträgerin will keine mediengerechten Sätze abliefern.
Die Sache steigert sich und endet sinngemäß so:

Von Welser:
Sie sind doch Mitglied des nationalen Ethikrats und könnten sich da für die Erlaubnis von Genen in Getreiden einsetzen!

Nüßlein-Vollhardt:
Also erstens werden Ernährungsfragen nicht im Ethikrat diskutiert und zweitens ist der Ethikrat längst aufgelöst worden!

Von Welser:
Ich danke Ihnen für das Interview und wünsche Ihnen viel Spaß beim Betrachten ihrer sinnlosen Fischlein.

 
 
19
November
Mein Vater das Mysterium
Bei Kurzfilmen fällt meinem Vater auf, dass "finnische Abitursmützen" zu sehen sind. Bei Ratespielen fragt er "Hat es was mit Dengeln zu tun?". Jetzt gibt er Schwäbisch-Seminare und bekommt daher Star Wars Ausschnitte geschickt, die schwäbisch synchronisiert und umgetextet sind. Er schickt mir begeistert den Filmclip, sagt aber dazu, dass es wohl ein Ausschnitt aus "irgendeinem berühmten Film" sein muss. Vor einiger Zeit informierte er uns über die neue Homepage von dem Monty Python. So ist mein Vater, ein kluger Mann.

 
 
31
Oktober
Gewöhnung
Ich schreibe und sage immer öfter, aber immerhin noch seltener als anzunehmen, dass ich Philosoph bin, bzw. an einem Institut für Philosophie arbeite. Gegenüber diesem Weblog ist diesbezüglich jeglich Scheu gewichen, was ich immerhin bemerkenswert finde, halte ich mich doch überhaupt nicht für einen Philosophen (was aber wahrscheinlich für mindestens die Hälfte aller Philosophen gilt!). Was ich dagegen immer noch verabscheue, ist die Phrase "Meine Philosophie" oder das Verb "philosophieren", was man besser durch "gründlich diskutieren" ersetzen sollte, wie ich finde. Lustig wird es, wenn Naturwissenschaftler sagen "Ich habe keine Philosophie, ich bin Empirist."

 
 
23
Oktober
Schwabe
Erwähnte ich bereits, dass ein Gutteil meiner Anerkennung im hiesigen Institut für Philosophie schlicht auf der Tatsache beruht, dass ich Schwabe bin? (Nein, das tat ich nicht, sagt mir die Suchfunktion.) Für mich war es vollkommen ungewohnt, dass Schwaben mit Hochkultur und Geist gleichgesetzt wird, angesichts der Empirie (Schiller, Hölderlin, Schelling, Hegel) war ich aber schnell überzeugt.

 
 
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