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25
August
Molekulare Terrorbanden
Ein populärwissenschaftliches Fundstück über freie Radikale aus "Fitmacher fürs Immunsystem":

"...Was für ein großes Durcheinander solche reaktionsfreudigen Teilchen anrichten können, erklärt am besten der folgende Vergleich:
Auf einer einsamen Insel leben 30 Paare friedlich miteinander. Eines Tages wird ein Schiffbrüchiger an Land geschwemmt. Er sieht die traute Zweisamkeit, sein Neid erwacht, er versucht, einem der Männer die Frau auszuspannen. Hat er Erfolg, wird der sitzengelassene Mann sich nun eine Partnerin suchen, eine Kettenreaktion beginnt. Verschwindet der Schiffbrüchige nach einigen Monaten wieder, gibt es zwar wieder 30 Paare auf der Insel, das soziale Gefüge ist allerdings total durcheinander geraten. Ähnliches passiert im Körper, wenn die freien Radikale überhand nehmen.
Ein Antioxidans unterbricht nun diese Kettenreaktion, ohne jedoch selbst ein aggressives Molekül zu werden. ..."

Aha, so ist das also, mit den freien Radikalen (die an anderer Stelle auch als "molekulare Terrorbanden" bezeichtnet werden), sagt sich nun der Laie und stutzt doch wieder, weil er sich nicht erklären kann, was dann das Antioxidans sein könnte, das ohne selbst aggressiv zu werden oder in einer Beziehung zu sein die niederen Triebe des Schiffbrüchigen befriedigt. Pfui! Skandal! Vitamin C betreibt molekulare Prostitution!

 
 
25
August
3 Zitate, die mich bei meiner derzeitigen Arbeit motivieren:
Those who can, do science; those who can't prattle about its methodology.

Samuelson, P. (1992): "My life philosophy: Policy Credos and working ways" in: Eminent Economists: Their life Philosophies. Cambridge, Cambridge University Press, p.240.


If we were inclined to believe many economic methodologists, particularly those attempting to impress philosophers of science, you would think that all methodologists sit around "appraising" the work of economists. I have a vision of these guys sitting around in priestly robes... passing judgement on people such as Becker, Arrow, Samuelson, Friedman, Keynes, etc. On what bases do they critizise such economists? Do they accuse economists of being unscientific? Who cares?

Boland, L. (1997): Critical Economic Methodology: A Personal Odyssey, London, Routledge, p.152.


Back in 1982 a brief but brusque exchange, touching on the relations between philosophy and economics, took place between James Tobin, the liberal, nobel laureate, Yale economist, and Robert Nozick, the conservatice Harvard philosopher. In the course of the debate... Tobin exclaimed at Nozick: "There is nothing more dangerous than a philosopher who's learned a little bit of economics." To which Nozick immediately responded: "Unless it's an economist who hasn't learned any philosophy."

Hutchison,T. (1996): On the relations between philosophy and economics: Part I. Journal of Economic Methodology 3, p.187.

 
 
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