letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
April
Italo-Deutsch-Türke
Moritz Bleibtreu ist ja überall. Auch so ein Schauspieler, der nur sich selbst spielt und vielleicht 10% variiert (diese Quantifizierungen des Unquantifizierbaren immer!). Meistens variiert er nur seine Nationalität. Oft ist er Deutscher, häufig auch Türke, bisweilen Italiener. Mein Vater ist Schwabe und sah aus wie Omar Sharif. Das geht also in Ordnung mit Moritz.

 
 
16
April
Absagen
Alle Bewerber ärgern sich über Firmen, die sich auf Bewerbungen nicht melden. Ich finde Nicht-Melden eigentlich besser als Absagen. Wenn sich eine Firma einen Monat nicht gemeldet hat, ist meine Hoffnung langsam verschwunden. Das ist viel angenehmer als drei Tage nach der Bewerbung die Rückmeldung zu erhalten, man sei unbrauchbar.

 
 
10
April
Titel
Vor Jahren wurde der sehr gute Film "Eternal Sunshine of the Spotless Mind" mit "Vergiss mein nicht" übersetzt. Meine Schwester bezeichnete die gleichnamige Pflanze in jungen Jahren fehlerhaft mit "Denk mal dran". Jetzt gibt es einen Film, der "Remember me" heißt und der unserer Nachbarin gefiel. Filmtitel werden immer seltener übersetzt.

 
 
01
April
Stolpern
Ich habe da den leisen Verdacht, dass Apple seine Netzkabel absichtlich so gestaltet, dass man ständig über sie stolpert und sich über den MagSafe-Magnetanschluss freut. Meine alten Laptops sind mir jedenfalls nie vom Tisch gefallen.

 
 
30
März
Diskussionen
Oft wird geschimpft über dumpfe Leserbriefe und dumme Forumseinträge. Ich bin meistens beeindruckt von der argumentativen Kraft, die dort für scheinbar belanglose Themen aufgeboten wird. Die kreuzdummen oder kreisbelanglosen Kommentare überlese ich und an Orten, wo sie die Mehrheit bilden, halte ich mich nicht auf. Youtube-Videos oder Modeblogs sind solche Beispiele. Das hier ist dagegen faszinierend. Diese Grundsätzlichkeit! Diese Verve! Das Argumentative! Das Persönliche!

[via Coccinella]

 
 
26
März
Stern TV lesen
"Ich sollte besser nicht zugeben, wenn ich etwas aus dem Fernsehen weiß, sondern lieber sagen, ich hätte es gelesen."
Minuten später:
"Das hab ich bei Stern TV gelesen!"

 
 
25
März
Grußformeln

Weil mir diese gründliche Analyse so gefallen hat, habe ich mir das Hirn zermartert, ob mir nicht auch irgendein neuer Formulierungstrend auffallen könnte. Das ist ganz schön schwer, wissen Sie, auf Befehl fällt einem nämlich nichts auf. Alberne Schilder wollte ich nicht durchgehen lassen, das sind ja keine Trends. (Höchstens der Trend, dass alle Preise plötzlich "fair" sind, aber darüber schrieb ich schon.) Nach langem und beschwerlichem Grübeln habe ich tatsächlich einen Trend gefunden und weil die wilden Assoziationen nicht sprießen wollten, bleibt's beim Grüßen: Seit ungefähr zwei Jahren, beginnen eher konservative Zeitgenossen (Zeitgenossen? Mitbürger? Menschen?) ihre Mails nur mit dem Vornamen des Adressaten und einem Doppelpunkt. Das ist doch eine Unfreundlichkeit, über die man sich viel eher aufregen könnte, als über Liebesbezeugungen, wenn man sich denn überhaupt aufregen will. Lieber soll man sich freuen, weil freuen schön ist und ärgern doof, sagte jemand von der Chaussee der Enthusiasten.

 
 
21
März
Prenzlauer Schwaben
Nicht nur im Prenzlauer Berg, in JEDEM Aufzug von Berlin schwäbelt es. Aus den Boxen für die Blinden. WARUM?

 
 
17
März
Daneben, Ich
Ich so: "Die sahen irgendwie unasozial aus, aber auch nicht gebildet."
Sie so: "Wie? Dumm, aber gewaschen?"

 
 
09
März
Verpassen
Wie meine Neugier verpasste Nächte immer interessanter macht, als erlebte.

 
 
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