letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


26
April
Ästhetik
Der hässliche, nervöse Klang des Doppelklicks.

 
 
19
April
Holpernd
Haben Sie schon den immergleichen freundlich-holprigen Ton in deutschen Übersetzungen angelsächsicher Philosophie bemerkt? Was auf englisch lässig wirkt, klingt auf deutsch besten falls nett, wenn nicht etwas betulich. Wahrscheinlich ginge das auch anders, aber gerade bei Philosophie will man ja genau sein mit der Übersetzung.

 
 
17
April
Delegieren
Ungewohnt, dass jemand eine Windows-Installation für mich macht. Naja, nicht wirklich für mich. Aber für den Rechner einer Kollegin, die mir gegenübersitzt. Solche Arbeit abzugeben ist doch sehr angenehm. Man muss doch nicht alles selber machen.

 
 
02
April
Leichter
Nicht nur wird der Blick klarer und die Klangkulisse transparenter, nicht nur sieht man mehr Menschen und weniger Mäntel, auch Türen fallen leichter und Fahrräder fliegen.

 
 
01
April
Haus
"Ohh, ich hab so viel gelernt, ich fühl mich wie ein leeres Haus, verstehst du was ich meine?"

[Immobilienpsychologie]

 
 
30
März
Blaues Band
Sonnenlicht nach dem Abendbrot, Vogelgezwitscher und die sanfte Klangkulisser nahender Wärme lassen mich wundern, warum Frühlingsanfang und Zeitumstellung nicht auf dem selben Tage liegen.

 
 
29
März
Berührungen
Ich bin doch noch nicht alt und die Befürchtung, meine Handyverweigerung schnitte mich mehr und mehr von der modernen Technik ab, ist noch unbegründet. Touchpoints muss man nicht durchschauen, die sind ja quasi geheim.

 
 
16
März
Pham
Meine Familie ist cool, unterhaltsam und der Grund, warum ich selbst eine wollte, will und habe. Mein Bruder ist besonders cool, er sogar als einziger von uns im wörtlichen Sinne. Auf einer Party am Freitag merkte ich, dass wir beide das coolste Bruder&Bruder (also Bruder!)-Paar seit Bonnie&Clyde sind. Die Frauen wären unser gewesen, hätten wir Interesse gehabt - aber das ist ja bekanntlich leicht, wenn man keines hat.

 
 
13
März
Ada oder das Verlangen II
Eine schöne Metapher für den Kinderwagen mit unserer bezaubernden Tochter ist übrigens "rollendes Dekolleté für Frauen", deren Blicke sie magisch nach unten lenkt.

 
 
12
März
Tweet
Jetzt mach ich mal Twitter Konkurrenz und bin der erste, der eine Katastrophe meldet, worauf mir bald Mikrofone unter die Nase, bzw. vor den Mund gehalten werden, denn aus der Nase kommt ja noch blöderer Rotz als aus dem Mund, was aber nicht geschehen wird, denn wenn man Erstmeldungen von Bombendrohungen im SFG der Bremer Uni meldet, darf man diese weder in Meta-Diskurs noch in schlechten Schachtelsätzen verbergen, will man tatsächlich von den Medien mit Mikrofonen, vor welchem Körperteil auch immer, bedrängt werden. Noch besser sind natürlich Fotos von 3 Feuerwehrleuten, die das Gebäude stürmen und nur noch zweien, die wieder rauskommen. Immerhin hab ich nix zu verlieren, hab ja einen Laptop auf dem alles ist. Und mit dem sitze ich nun in der Uni-Cafeteria und merke, dass ich viel schöner außerhalb meines Büros unkonzentriert sein kann. Sehr absurd, all das. Nicht dieser Eintrag, sondern die Bombe unter meinem Büro. Naja, nicht die Bombe ist absurd, sondern die Tatsache, wie man mit solchen Filmsituationen umgeht: Dadurch, dass man sie aus dem Film kennt, sind sie nie so, wie im Film, weil im Film ja nie jemand an den Film denken darf. Das würde ja nerven.

P.S.: Hier die Faktenlage:
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gFR2vmDJ722yQmj2_EV5nwdz2P6w

 
 
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