| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals | |
|
... neuere Stories
17
Oktober
Wenn Bahnfahren schon nicht geil ist, Gewitter sind es. Immer wieder und besonders in alten Hotels, alleine, in fremden Ländern. Yeah!
Reisen
Bahnfahren ist ein sanfter Genuss. Eisenbahnfans, die exzessiv und um des Fahrens selbst willen im Zug sitzen, bleiben mir unverständlich - Bahnfahren ist doch nicht geil oder so. Es ist aber schön, besonders in alten IC-Zügen, mit Menschen und Gesichtern, die in Flugzeugen weder sitzen noch einem gegenüber sitzen. Die Weite des Landes lässt sich auch besser von unten erfahren, man sitzt bequemer, kann herumgehen. Die schönsten Sonnenauf- und untergänge sieht man aus Zügen und die bunteste Kleidung tragen die Niederländerinnen, die brauchen keinen American Apparel-Quatsch.
[Meine Abneigung gegen Bindestriche habe ich aufgegeben]
25
September
Wir
Wir bloggen, wir lesen Bücher, wir spielen Computer, wir heiraten: Wir nerven.
19
September
Etepetete
Beobachten Sie mal eine Stewardess, die bei der Arbeit niesen muss. Da merkt man dann, dass Charlotte Roche doch einen Punkt hat. Charlotte ist allerdings sehr gekünstelt und so ziemlich das Gegenteil von natürlich. Wenn Sie nicht früher so eine harte Sau gewesen wäre, würde ich sie jetzt ziemlich verabscheuen.
02
September
Typologie der Liebhaber
Eisenbahnfreunde sind harmlos nett und auf eine nerdige Art freakig; Autofans dagegen eher machös und latent aggressiv. Wurde das in einer Frauenzeitschriftsglosse eigentlich schon abgehandelt?
30
August
Etwas geschieht
Das Wetter lässt Wolkenfronten gegeneinander antreten und legt etwas in die Luft. Die Menschen haben sich verändert. Sie haben ein Ziel und ich kenne es nicht. Es sind Gruppen unterwegs, Punks und Anzugmenschen, diese Menschen eint heute etwas. Etwas geschieht und ich verstehe nicht was. Die Mode hat sich verändert, aber nicht so, wie sich Mode eben verändert, also dass die Hosen wieder enger werden, sondern subtiler, aber auch grundlegender, ohne dass ich verstehe wie. Der Zauber gefällt mir, er sieht gut aus, er verströmt Zuversicht. Ist das die Zukunft und ich habe was verpasst? Später Ernüchterung, als ich verstehe: Es ist Freitag! (normalerweise bin ich da schon in Hamburg.)
Im Zug dann junge Frauen, die sich für den Abend zurechtmachen und alles an Kosmetik auffahren, was die Industrie zu bieten hat, das aber sehr geschickt. Darauf folgt die obligate Fotosession mit der man sich vergewissert, wie schön man ist. Zu meinem Glück sind es die Mädels auch und sie wissen besser zu posieren als die meisten, die das professionell tun. Natürlich laufen R&B Rhythmen aus ihrem Handy, wie das eben heute so ist.
25
August
Zwangskomisch
Unter all den verdrucksten schweigsamen Menschen, die heute mit mir bei Essen waren, kann ich richtig witzig werden, wenn ich peinliche Pausen füllen muss. Und das, obwohl ich gerade auf ziemlich unangenehme Weise etwas aus mir herausquälen muss, also nicht unbedingt vor natürlichem Witz sprühe.
23
August
Nachträge
* Wohlhabende Russinnen, die meinen, andere Probleme als Atomkraft zu haben.
* Die friedlich-gleichmacherische, fast schon sozialistische Stimmung von Badestränden.
08
August
Bunte Schwyz
Das Bunteste an der Schweiz ist ihre Sprache und die wird sehr ernsthaft gepflegt: Sogar deutsche Kinder bekommen im Kindergarten Förderunterricht, um korrektes Schweizerdeutsch zu lernen. Woher sollten die Kleinen auch sonst wissen, dass mit einem "Rahmglacestängli" ein Eis am Stiel gemeint ist? Ob sich hinter den zahlreichen Instituten, die "Deutsch für Ausländer" anbieten, auch solche verbergen, die den Bundesdeutschen ordentliches Schweizerdeutsch beibringen wollen? Nicht ganz so bunt wie die schöne Sprache sind die Schweizer Banknoten, was aber ein Lob für die Sprache und keine Kritik der ebenfalls beeindruckend schön gestalteten Zahlungsmittel ist. Grau, trist und sehr langweilig angegammelt sind dagegen die meisten Häuser hier.
15
Juli
Sitzungsauswirkungen
Demokratische Gepflogenheiten wirken auch in weniger angenehmen Gremien und können persönliche Animositäten überwinden. Leider nervt mich heute das Gefühl, dass die Probleme nur deshalb, weil man sie in diesem Gremium bespricht, so groß erscheinen, dass man sie vertagen muss, was für mich immer die unbefriedigendste Lösung ist. Ich spüre mal wieder, wie Stress und Genervtsein sich körperlich äußert - bin dabei aber froh zu wissen, dass es so selten ist und glaube auch noch, dass das so bleibt. Ich, ich, ich. Ich kleines, jammerndes Kind.
... ältere Stories
|