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22
Juli
Unoriginell
Natürlich gibt es einen einfachen, ja offensichtlichen Ausweg aus der falschen Dichotomie von extrem und klug. Originelle Ansichten. Die müssen nicht klug im Sinne von ausgewogen und durchdacht sein und ebenfalls in keiner Weise extrem. Sie müssen zunächst nur überraschen und das ist ganz einfach, wenn man sich traut Dinge zu sagen, die irgendwie außerhalb des Rahmens liegen und man irgendeinen Anschluss findet. Das ist nichts Neues. Daher ein weiterer Tipp für Leute, die sich toll fühlen wollen: Immer schön falsche Dichotomien aufbauen und anschließend einen Ausweg präsentieren.

 
 
21
Juli
Gegensätze
Intellektuelle Strenge steht einer sympathischen Emotionalität durchaus entgegen. Dennoch kann selbst die konsequenteste Lebensführung alberne, kindische und sogar dumme Verhaltensweise erlauben. Eben dann, wenn sie angebracht sind. Die Vorherschaft des Intellekts ist damit nicht gebrochen und irgendwelche postmodernen Brüche braucht man dafür auch nicht zu postulieren. Welche Albernheiten zu welchen Zeitpunkten erlaubt sind, ist damit natürlich nicht gesagt. Ich wage aber zu behaupten, dass Diddelmäuse im Büro vermutlich bei niemandem hängen werden, der meint, sich seine Kindereien intellektuell erlauben zu müssen.

[In die Tasche lügen]

 
 
20
Juli
Richtung
Voller Lust an der Selbstreferenz steht in meiner Blog-Notiz-Textdatei (ja, ich habe sowas!), dass ich mich wundere, warum ich sie von unten her auffülle, die Datei für Musikwünsche aber von oben. So ganz werde ich nie im 2.0 ankommen.

 
 
19
Juli
Identitäten
In echt bin ich übrigens komplexer. Hoffe ich.

 
 
18
Juli
PC
Die Albernheit und Nützlichkeit von Abstraktata.

[Partner statt Frau]

 
 
17
Juli
Kunstmusik
Warum ist eigentlich moderne bildende Kunst, die verstören will und nicht gefallen, so beliebt, moderne Musik, die das gleiche will aber nicht? Wahrscheinlich weil Musik immer länger dauert als ein Bild. Man muss die Musik aushalten, beim Bild kann man weitergehen. Bei Rothko jedenfalls rannten die meisten nur durch, obwohl explizit meditatives Betrachten empfohlen wurde. Ich kam mir wie ein Kenner vor, als ich mehrere Minuten in die Farbflächen starrte. Das Versinken in Rothkos Bildern geht übrigens, wie so manches, auch viel besser ohne Partner und mit Kind vielleicht gar nicht mehr. Dafür sagen dann Kinder, wenn sie bei der Kinderführung im Museum gefragt werden, was denn die Gemeinsamkeit zwischen dem Bild "Meeresufer im Mondschein" von Caspar David Friedrich und einer dunklen Rothkofläche sei, sehr treffend und knapp: "schwarz"!

 
 
16
Juli
Abwägungen
Ich möchte klug und interessant sein. Klugheit verlangt häufig, von extremen Positionen Abstand zu halten. Interessant zu sein verlangt auf den ersten Blick das Gegenteil, sonst ist man ja nur ein lahmer Kompromissler. Also versuche ich extreme Positionen zu vertreten, ohne sie allzu ernst zu nehmen oder gar mit Pathos auf ihnen zu beharren. Das könnte wiederum den Vorwurf der Blutleere einbringen, was ich aber in Kauf nehme: Zwar sind wirklich hitzig vorgetragene Ansichten spannender als nur versuchsweise übernommene, jedoch geht einem Hitzkopf die in unseren Zeiten sehr angesehene Fähigkeit zur Selbstironie ab, die sowohl als klug als auch als interessant gilt.

[Bei aller Kompliziertheit plump]

 
 
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