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... neuere Stories
01
September
Anleitung zum Dinge in Wasser geben
Wie gibt man Dinge in Wasser? Hier ein Lehrvideo.
30
August
Radikal
Alle Parteien sind gegen Mieterhöhungen, da muss sich die DKP ja irgendwie abgrenzen. Mieten senken, nein, das wäre auch zu lasch! Mieten ganz verbieten:
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28
August
Wandel
Nicht nur das schöne Wort "Rohling" hat einen Bedeutungswandel erfahren, der mit dem Ausklingen der Brenn-Welle, also der Feuersbrunst in Heimrechnern möglicherweise schon bald wieder der Vergangenheit anheim gehören wird, sowie das "Anheim gehören" schon lange tut.
Das weniger schöne Wort "Egoshooter" hat einen umgekehrten Weg genommen, es wird in letzter Zeit auch auf Personen angewandt, die über ein gerüttelt Maß an Selbstbewusstsein verfügen. Schweigen möchte ich heute vom Bedeutungswandel des ebenfalls eher unschönen Wortes "Darkroom". Nur soviel: Es hatte mal was mit der Entwicklung von Filmen zu tun.
27
August
Qual
Hier fällt die Wahl nicht schwer:
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26
August
Antigourmet II
Und wo wir schon bei Antigourment-Themen sind. Was natürlich am allerwenigsten geht, ist Subway-Gourmet zu sein. Alle Beilagen, Soßen und Optionsquatsch aus dem FF zu können. Neinein, man muss hier schon etwas hilflos dastehen, der armen Seele hinter der Theke zuzwinkern und ihm zu verstehen geben, wie albern das Franchise-Getue ist. Und öfter als man glaubt, sind die Leute hinter dem Tresen eben doch keine Automaten.
26
August
Antigourmet
Der klebrige Duft von fetten Eiernudeln in einem großen Topf. Nudeln mit Soße, über dem Gaskocher, ja! Nicht so feine Pasta vom Edelitaliener!
25
August
Festhalten
Menschen, so sagt man, brauchen immer etwas, an dem sie sich festhalten können. Trotz Kantens beständigem Mahnens, jeder sei für sich selbst verantwortlich. Trotz Brians Aufruf, wir seien alle Individuen und müssten versuchen, es für uns selbst rauszufinden. Nein, wir brauchen Religionen, daran kann man sich festhalten, wenn alles schwindet. Wem Religionen ein bisschen zu viel des Unfugs sind, der lässt den Glauben weg, behält aber die Traditionen. Ostern und Weihnachten feiern, des wolln ma fei scho! Und wenn selbst das nicht mehr gewünscht ist, unter den lustigen Möbelpackerbuam, dann fordern sie scherzhaft auf, sich am Paket „mal kurz festzuhalten“. Ja, selbst unter den wilden Künstlern, die frei von allen Zwängen sind und die wildesten Wimmelbilder zeichnen können, scheint es nötig, sich an etwas festzuhalten. So findet sich in jedem Bild von Ali Mitgutsch ein Hund, der sein Geschäft verrichtet, was als Beweis ja wohl genügt. Doch aufgemerkt, warum „Geschäft verrichtet“? Könnte man das nicht auch sprachlich anders „festhalten“ (höhö)? Nein! Was Hundekacke angeht, ist sich die deutsche Sprache zu fein, Roß und Reiter zu nennen, sie macht die Rechnung ohne den Wirt, ja, sie legt eine Milchmädchen-Rechnung vor! Aber, wie jeder Richter weiß: „lingua non calculat“. Denn normalerweise hält sie, die deutsche Sprache, sich mit Fäkalworten nicht zurück. Nur beim Scheißen darf man nicht Scheiße sagen, Mann! Und erst recht nicht bei Hunden, den Hundesöhnen, ey! Immer wieder bemerkenswert ist ja auch, warum die Besitzer von Hunden zu Herrchen oder Frauchen werden, die Erzeuger von Kindern aber nicht zu Mammchen oder Pappchen.
Senf: Das war ja immerhin mal länger. Aber so richtich lustich war’s noch nicht. Ditte find ich viel geiler, auch wenn’s irgendwie durch is. Man muss ja eher Unverständliches bringen, um richtich geil zu sein, weeste?
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