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16
April
Das falsche Lob
An einer affektierten Sängerin lobt man, ihre Bühnendarstellung sei "frei von Posen". Der Geschmack von Rost und Knochen wird als romatischster Film des Jahres bezeichnet. Nur die TAZ hat es voll kapiert, aber sowas von.

[via Coccinella]

 
 
15
April
Humor
Das Vorurteil, dass subtiler Humor irgendwie intelligenter wäre, wird monatlich von der Titanic widerlegt.

 
 
14
April
Politisch Naiv
Ich halte meine (politische) Naivität für eine Naivität zweiter Stufe, also eine Entscheidung dafür, dass Änderungen zum besseren möglich sind und dass die kritischen Geister, die immer (sehr überzeugend durchdachte) Gründe für die Schlechtigkeit der Welt haben, unrecht haben könnten. Problem dabei: Gegenüber den kritischen ist die gewollte Naivität von einer Naivität erster Stufe nicht zu unterscheiden, da die Argumente gegen die kritischen Zerlegungen in beiden Fällen nicht vorhanden, also eher Gefühle, als Begründungen sind. Vor allem aber auch Zweifel an den so lückenlosen Argumentationsketten der Kritischen, für die immer alles völlig klar zu sein scheint.

 
 
13
April
Echter Genuss
Wahre Genussmenschen, das Essen betreffend, müsste man an ihrer Art zu Frühstücken erkennen - wer sich hier Zeit lässt und alleine/im engsten Kreise genießt, hat wohl wirklich große Freude daran und lässt sich weder vom Diktat der Zeit, noch vom Umfeld etwas einreden.

 
 
12
April
Character-Detection
Es gibt ja so Frauenzeitschrifts-Glossen (oder, gender-neutraler, people-Magazins-Rubriken) in der Methoden zur Charakter-Erkennung vorgestellt werden. Sternzeichen, Handschrift, Tanz-Stil, Ess-Manieren, Gebaren am Spielplatz: An allen diesen Dingen sollen wir erkennen, wie ein Mensch wirklich ist. Mein Vorschlag dazu: Zähneputzen. Hier täuscht niemand durch Manierismen, hier ist man ganz bei sich - und entweder sanft und gefühlvoll oder wild und leidenschaftlich, strategisch oder wirr, akribisch oder lax, auf und ab spazierend oder still-stehend, gebeugt oder gerade.

 
 
11
April
Design
Das Interesse an Design ist ein kaltes und vor allem ein leicht erkaufbares. Ich könnte mir das auch kaufen, bin aber am echten Interesse interessiert. Und das gibt es eher noch bei Kunst und da auch eher in Museen als in Galerien, am aller-ehesten aber bei Freaks und ihren Hobbies. Ja, der böse Kommerz wieder, der uns entfremdet, spotten die Spötter. In einem (zumindest weitgehend) marktwirtschaftlich organisiertem Land ist Konsum doch die viel ehrlichere Option. Doch da schaue man sich die Leute an und unterscheide die Angeber von der Liebhabern. Bei Design gibt es beide, bei den Freaks nur die letzteren - bei Ihnen ist man also auf der sicheren Seite.

 
 
09
April
Halb
Seit ich krank war schnarche ich. Eher singe ich Töne. Heute morgen gelang es mir im Halbschlaf, davon wieder aufzuwachen. Zwischenwelten.

 
 
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