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01
Oktober
Keine Angst vor Dummheit
Vermutlich hat die Mehrheit keine besonders große Angst vor den Datensammlern, weil Amazon und Google so schlecht darin sind, uns wirklich zu durchschauen. Alle Empfehlungen ("inspiriert von ihren Stöber-Trends!") sind entweder offensichtlich (man kennt sie schon) oder bescheuert - wer gerade einen Rasenmäher gekauft hat, will normalerweise nicht noch einen. Und google now zeigt ganz direkt die Grenzen der aktuellen Algorithmen. Das wäre garantiert besser, wenn es denn ginge. Echte Stasi-Agenten sind eben doch bedrohlicher.

 
 
30
September
La France
Woran denken Sie bei der Nennung folgender Zutaten? Rucola, Parmesan, Siziliana-Sauce, Frischkäse? Richtig, Frankreich:

 
 
29
September
FFM/S/B
Und es ist, bei aller berechtigter Lästerei, angenehm, dass Berlin der völlig stumpfe Erfolgs- und Schönheitswettbewerb eben doch zu doof ist. Das macht die Stadt jetzt nicht entspannter oder liberaler, aber wenigstens doch interessanter als der Hochglanzlook aus Frankfurt oder Stuttgart. Hmm, ok, interessanter als Frankfurt oder Stuttgart. Alle so: Yeah!

 
 
29
September
Musik
Es liegt mehr als nur eine Spur von Wahrheit in der leider doch falschen Moritz von Uslar Nicht-These, das jemand der Musik macht, kein schlechter Mensch sein kann.

 
 
26
September
Thesis

Die gestrige These mochte ich (abgesehen vom geklammerten Nachsatzwitz) nicht. Klang zu sehr nach "eine schlechte Unizeitung erklärt die Welt" - da war ich froh, dass mir die älteren Thesen besser gefielen.

[Thesenbuilding]

 
 
25
September
Wir machen das klar
Warum denken eigentlich die meisten Software-Entwickler oder Mathematiker nicht klar, sondern eher sprunghaft? Wenn jemand von Berufs wegen klar, vollständig und strukturiert denken können müsste, dann doch wohl sie. Die Mär vom Gehirn-Jogging, von den Transferleistungen, von der Übertragbarkeit mentaler Fähigkeiten? Oder reden sie nur nicht klar und denken immer einen Schritt weiter, als ihre Rede gehen kann? Traurige Möglichkeit. Noch trauriger: Wir empfinden Reden nur dann als klar, wenn die Intonation strukturiert klingt, viele kleine Zusammenfassungen eingebaut sind, Schlüsse angedeutet werden und die Gestik passt. Und vor allem darf es nicht zu kompliziert klingen.

[denken können müssen]

 
 
23
September
Genusslesen
Diejenigen, die tägliches Zeitung lesen genießen können, müssen entspannte Menschen sein. Für mich ist das meistens eher qualvoll getriebenes Durchhetzen. Am vergangenen Wochenende jedoch, knappe 10 Stunden im Zug, konnte ich zum ersten Mal seit langem mit Ruhe und Genuss Zeitung lesen. Ich weiß, dass ich damit konträr zur herrschenden Meinung stehe, aber es gibt für mich kaum entspannendere Orte als fahrende Züge. Hier steht die Zeit still.

 
 
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Last update: 17. Apr, 09:53
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