| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
11
April
Passiv-aggressiv
Dieses Wort "passiv-aggressiv" macht mich aggressiv und zwar aktiv. Hat mir noch keiner erklären können, wie man oder etwas aggressiv und passiv zugleich sein kann. Irgendwie ist damit sowas wie "milde aggressiv" oder irgendwie hintenrum aggressiv gemeint. Bestimmt aber nicht passiv.
06
April
Cola und Salzstangen
Das Hausrezept meines Vaters gegen Magen-Darm Probleme (Cola trinken und Salzstangen essen) hat mehrere Vorteile: Es gibt eine glaubwürdige Wirkungsgeschichte (Zucker lockt die Bakterien an, Salz tötet sie), es schmeckt und lässt sich wunderbar nebenbei konsumieren. Es komme bitte niemand und hinterfrage die Wirkungsgeschichte wissenschaftlich! Der Placebo-Effekt wäre dahin! Der Nebeneffekt, dass ich mir erlaube Flaschenweise zuckrige Cola zu trinken und dabei gleichzeitig das von der Gesellschaft auferlegte Gefühl zu haben, Gift in mich zu kippen, gleichzeitig aber, qua Hausrezept, etwas für meine Heilung zu tun.
05
April
Lebenskunst
Es braucht schon Italiener und Spanier, um mir mal zu zeigen wie Lebenskunst und Entspannung und Genuss geht. Bei denen bin ich ja der Depp, da kann ich nur mitmachen und zuschauen, was passiert. Und es passiert dann Entspannung und Genuss, weil ich gar nichts mehr bestimmen kann. Nach 2 Tagen ist mir das dann allerdings wieder zu langweilig und mich dürstet nach ein wenig Stress.
01
April
Barcelona
Da bin ich nun, ich armer Tor, in Barcelona und es kübelt wie aus Schütten.
30
März
Back
Wie mir die Leute früher immer einreden wollten, "Backen" sei ein unanständiges Wort für "Wangen", weil man "Backen" nicht im Gesicht, sondern "ganz woanders" habe.
17
März
Eintrag im Freundschaftsbuch
Das möchte ich mal werden: Alles - Feuer.
16
März
Birth, School, Work, Death
Wie ich in Studium überzeugt war, wie grausam die Arbeit in "der Wirtschaft" sein müsste. Nicht grausam von den Anforderungen, sondern vom Stil. Es gab für mich nichts Abtörnenderes als die Großkonzerne, die an der Uni immer nach den "High Potentials" suchten. Diese geschmacklosen Maschinen. Deshalb blieb ich noch eine Weile an der Uni und grämte mich weiter, was aus mir werden solle. Zunehmend fand ich vieles an Unis oder NGOs verlogen. Das klang alles besser, also stilvoller, war aber, entgegen dem Anschein oft kein bisschen sinnvoller als Menschen Dinge zu verkaufen. Ich musste also doch in die Wirtschaft. Und jetzt habe ich tatsächlich einen Job, wo ich ohne viel Getue mit klugen Leuten aus unterschiedlichsten Richtungen Dinge bauen oder eher konzipieren kann. Die Firmenevents sind eher wie Stufenparties mit etwas mehr Geld, naja, die BWLer-Dichte ist naturgemäß ein wenig höher, aber alles ist sehr in Ordnung, familienfreundlich und sogar ironisch. Ich bin derart zufrieden, ich sollte aufhören davon zu schreiben. Das geht den Leuten ja auf die Nerven und es gibt nichts Uninteressanteres als Glück. Nur eines noch: Die geliebte Coccinella traf es vor einigen Monaten ähnlich gut und so werden wir unseren Kindern wohl den üblichen, vielleicht sogar völlig falschen Rat geben, zu tun was ihnen Spaß macht, alles weitere werde sich fügen.
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