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... neuere Stories
01
Juni
Unternehmergeist
Irgendwo las ich von einer amerikanischen Gründerin diesen Satz "I am an entrepreneur because I crave freedom, independence, and creativity!"
Unternehmer müssen bekanntlich gut darin sein, Illusionen zu erzeugen. Auch sich selbst gegenüber. Für Gründer die ich näher kenne, gilt nach meinem Dafürhalten (oder imho) eher das Gegenteil: Sie sind nicht frei, abhängig von Investoren und kreativ meistens auch eher nicht.
31
Mai
Oder
Frankfurt Oder ist mir als hoffnungsloseste Stadt Deutschlands bekannt, was vermutlich gar nicht stimmt. Auf der Suche nach Ghetto- oder Gangsterkultur finde ich aber nur dieses bildungsgeladene Graffito "Was ist besser gut sein oder gut handeln - Kleist."
26
Mai
Spiegeläffchens
Früher gab es den Vorwurf des Spiegeläffchens. Wer sich zu oft selber betrachte, sei eitel und das sei unschön. In Zeiten von Selfiestick und Instagram könnte man entweder sagen, dieser Vorwurf sei veraltet, oder aber, er sei nötiger denn je.
25
Mai
Guter Abgang
Zwei Freunde entschuldigen sich für ihren polnischen Abgang in Polen. So macht man das wohl: Ohne Abschied gehen und sich da entschuldigen. Seltsamer sozialer Standard. Ich finde ohne Verabschiedung gehen ist ja eigentlich viel besser. Welcher Gastgeber mag Verabschiedungen? Das hält auf, immer schwingt das Risiko mit, ein paar andere Gäste würden sich anschließen. Ist doch viel besser, wenn man leise verschwindet und am nächsten Tag für die großartige Feier dankt. Wenn man früher gehen musste, wird sich niemand so genau daran erinnern und das übelnehmen. Also: Mehr Polen wagen!
24
Mai
Brief
Gab es je zuvor eigentlich eine Wahl, deren Ausgang tatsächlich erst nach dem Auszählen der Abstimmungen per Brief entschieden war?
22
Mai
Frei
Der Ausflug zum See oder Freibad ist mittlerweile leider eher zur Pflicht für die Kinder geworden, als dass er mit ernsthafter Hoffnung auf Erholung verbunden wäre. Dennoch ist er begleitet von einem nostalgischen Sehnen nach Unbeschwertheit, wohl wissend, dass die Betreuung unbeschwerter Kindlein eben meist notwendigerweise für die Eltern eher beschwerlich ist.
20
Mai
Warschau II
Ich soll nicht finden, dass Polen Deutschland ähnelt, finde ich, weil ich dann ein Nazi bin. Finde ich aber doch. Schon Belgien oder Holland wirken deutlich undeutscher.
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