letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
April
Hängepartie
Diesen Menschen, die ihren Mund immer so spannungslos halboffen hängen lassen und ihre Worte dann, wenn auch nicht nuscheln oder leiern, aber doch unpräzise enden lassen, traue ich keinen Drive zu.

 
 
16
April
Seele 3
Leichter geht es, sich seelenvoll zu fühlen oder von mir als seelenvoll angesehen zu werden, wenn das Gefühl des Nicht-Dazugehörens vorherrscht. Seelen verschwinden in Gruppen.

 
 
15
April
Seele 2
Und "seelenlos" heißt ja dann auch nicht mehr als "kann ich nix mit anfangen." In Arbeitsbeziehungen oft sehr praktisch, das. Schmecken tun Seelen aber hervorragend.

 
 
14
April
Abglanz von Seele
Wie wenig mein Vorurteil stimmt, dass hauptsächlich oder gerade BWLer oft seelenlose Geschöpfe seien. Wie diese spezifische Leere, die sich seelenlos anfühlt genauso bei Künstlern oder alternativen Drogen-WG Bewohnern anzutreffen ist. Die sich punkig geben, aber dann doch die Berater-Typen mit ihren Anzügen anschmachten oder gar Soldaten in Uniform.

 
 
13
April
Tod eines Musikhörenden
Wie oft mein MP3-Player runterfällt und sich dann doch nie das Kabel in den Speichen verwickelt, der Player kaputt geht und ich sterbe.

 
 
12
April
Ritt
Warum eigentlich "berittene Polizei"? Wer bereitet den die Polizisten? Warum nicht "reitende Polizei"?

 
 
11
April
Barré
Noch nie was über Stucki geschrieben, hier. Dabei ist er doch der Übervater in Gestalt des Sohnes von Rainald Goetz. Und kann wirklich ernsthaft gut schreiben, sogar in durchaus unterschiedlichen Tonlagen, sehr gefühlvoll und überhaupt nicht kalt, wer immer das in die Welt gesetzt hat. Gefällt mir aktuell besser als Max Goldt, Namensgeber dieser Web-Publikation. Und natürlich schreibt er über weiße Männer der achtziger und neunziger. Weil das eben seine Themen sind. Wer ihm oder seinen Texten das zum Vorwurf macht, sollte mal (zum Glück nicht existierende) Texte lesen müssen, bei denen man Stuckrad-Barre gezwungen hätte, gendergerechte Texte zu schreiben. Oder er/sie soll Texte von schwarzen Frauen lesen. Geht ja auch. Schlimm ist nur, wie ich diesen Ungerechtigkeits-Vorwurf selbst schon mitdenke. Obwohl. Ist ja nicht schlimm, wird nur gute Autoren nie hindern oder motivieren, irgendetwas anders zu schreiben.

 
 
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Last update: 18. Jan, 13:36
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