| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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06
Januar
Humorkritik - Fil vs. Heinz
Im Gegensatz zu Heinz bekommt er eine Eins. Hier ist nicht überschäumende Inhaltsproduktion, sondern überschäumende kreative Energie und dann sorgsame Auswahl der besten Ergebnisse, gekleidet in einen wohlabgewogenen Metahumor der auch schlechte Witze zünden lässt und holpernde Reime in geniale verwandelt. Ähnlich wie Strunk, nur ist Fil ganz klar Herr der Lage - aber dafür im Gegensatz zu Strunk erfolglos im Mainstream.
05
Januar
Strunk
Bei Heinz Strunk gewesen. Der Mann ist mal wirklich, was so oft fälschlich behauptet wird: Ein Phänomen. Am laufenden Band produziert er Bücher, Texte, Kinderbücher, Theaterstücke, es sprudelt aus ihm heraus, klassischer Fall von Logorrhoe.
Da ist manch gutes Stück dabei, das Feuilleton sieht ihn auch gerne als den den Thomas Mann unserer Zeit. Bei sehr vielen Texten fragt man sich allerdings auch: WARUM? Und Heinz fragt sich das vermutlich selbst, daher muss er oft irr kichern, in den Ansagen seiner lallenden Lesung. Offensichtlich ein Verückter, der allerdings vollständig mainstreamkompatibel scheint. Das ist das erstaunlichste Phänomen am Phänomen Heinz Strunk.
04
Januar
Verfluchte
Meine sonst eher distinguierte vegetarische Cousine flucht plötzlich über ihr Essen: "Die hamm uns was geficktes untergejubelt!" womit sie Fleisch meint, was mir logisch erscheint, wobei ich aber nicht bedenke, dass auch Babyfleisch wie zum Beispiel Kalb gegessen wird und Babys haben ja hoffentlich keinen Sex.
21
Dezember
Choose wisely
Ich konnte meinen Brief hier nicht einwerfen, ich musste einen anderen Briefkasten suchen.
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19
Dezember
Film
Bei der Arbeit Texte zwischendrin checken fühlt sich ok an, lesen ist Arbeit, also irgendwie Weiterbildung. Videos schauen geht nicht, das ist Freizeit, daher böse, Betrug.
18
Dezember
K der Kinder
Kippeln, Kokeln, Kranksein - die drei schlechten "K" der Kinder.
Gut dagegen: Konzerte. Fast egal wie hoch das Niveau, Musik der Kinder berührt und erfreut. Kinderkunst, sie lebe hoch - zumindest nach den Kitazeiten.
17
Dezember
Deutschtum
Vermutlich ist die Einstellung, dass man als Deutscher das graue, kalte Deutschland ertragen können muss und man sich ein dauerhaft lockeres Leben am Strand nicht verdient hätte, sehr deutsch.
Beweis: Ein Zivi Kollege hieß German Deutsch. Er wohnt nicht am Strand.
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