letzte Kommentare: / ja, aber der Klick... froschfilm / Bedeutet manuell... genium / "finanzielles Mitleid"... damals


03
September
Anblick
Die öffentlichen Toiletten in Berlin haben außen immer auch Stehklos (für die es auch die furchtbare Bezeichnung Pissoir gibt). Leider sind die Sichtschutzwände davor so kurz, dass immer der Blick auf sämtliche Genitalien freiliegt. Ein Bild würde mehr sagen als 1000 Worte, aber wer will dazu 1000 Worte verlieren? Vermutlich ein größerer Poet als ich.

 
 
01
September
Zergliederung
Dass alleine analytische Zergliederung auf manche Menschen schön böse wirkt! Man stellt sich über die Welt, beobachtet sie, nimmt sie auseinander, ist nicht freundlicher Teil von ihr. Das schmeckt nicht allen. Mir schmeckt das kritiklose Teilsein nicht, es ist mir gerade, wenn es um etwas geht, also beispielsweise bei Demonstrationen, regelrechtig körperlich unangenehm. Manchmal halte ich das aus, wenn ich finde, dass es sein muss. Aber Zergliederung ist mir lieber, als über wahrgenommene Unterschiede hinwegzusehen.

 
 
31
August
Dorfnamen
Rindenmoos, ein Dorf bei meiner Heimstadt. Nach über 40 Jahren fällt mir auf, wie poetisch dieser Name ist. Es können dort nicht nur grobschlächtige Schweinebauern leben.

 
 
27
August
Serv
"IR" Es scheint eine gültige Ausprache von "IE" zu sein. Zumindest sagt eine Freundin von mir und Hörbuchsprecherinnen Servirten zu Servietten.

 
 
26
August
Reisen bildet
Mein Fazit der Asienreise: Ich liebe europäische Städte. Solche mit altem, gewachsenem Stadtkern, der lücklos Geschichte ausstrahlt, aber kein Museum ist. Hoffentlich werden sie nicht vollständig zum Museum der Welt.

 
 
25
August
Normcore
Einfallsloser Standardlook nicht als ironischer Normcore, sondern als Status-Spiel mit dem Signal aufwändige Status-Spiele gar nicht nötig zu haben. Mainstream, nicht aus Konformität, sondern Ablehnung des Zwangs zum Individualismus. Sympathisch, senkt aber vermutlich die Kreativität und ist leider doch nur eine scheißegal Haltung, die mir nicht gefällt.

 
 
24
August
Reisen
Reisen bildet, sagt man. Stimmt nur halb: Lesen beim Reisen bildet. Und aufschreiben, was man bemerkt. Und dann mit der AI darüber diskutieren. Aber Reisen stumpft auch ab. Man ist abgelenkt, kann weniger nachdenken.
Bei Radfahren und Hörbuchhören kann ich wieder träumen und die Gedanken schweifen lassen, was so viel heißt wie: Überlegen, wer ich sein will.

 
 
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Last update: 3. Sep, 09:22
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