letzte Kommentare: / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals / ... was ja dafür... damals


01
April
Midwit
Talentierte Schreiber lamentieren über AI (Erik Hoel, Adam Mastroianni), sie habe keine Seele, könne nicht interessant schreiben. Ich liebe diese Kritik, sie macht Hoffnung für das Menschliche und sie ist rhetorisch brilliant geschrieben. Sie ist Kritik auf allerhöchstem Niveau. Doch genau dabei übersieht sie, dass AI vermutlich interessanter schreiben kann und mehr (Welt)seele in Texte legen kann als 99% aller menschlichen Schreiber. Fast alle sind wir midwits, nur ganz wenige supertalentierte können sich über AI erheben. Optimistisch gewendet: Das Niveau von Texten aus menschlicher Produktion könnte steigen, Mittelmäßigkeiten braucht niemand mehr. Doch das macht den meisten Angst. Ähnlich wie Karriere- oder Lebensratgeber - immer wird dort gezeigt, wie man das höchste, beste oder auch nur entspannteste Leben führt. So ein mittleres Chaos ohne Ambition kommt da nicht vor, das will auch niemand lesen. Die meisten würde aber gerne so sein und bekommen Angst, dass die Umstände sie nicht lassen werden.

 
 
31
März
Freundesfreuden
Mit einer Menge alter Freunde in den Süden reisen, was könnte es Besseres geben? Vielleicht: Mit ausgewählten besten Freunden reisen? Kompromiss: Aus der Menge von 40 Menschen die jeweils besten raussuchen und die anderen als Begleitmusik genießen.

 
 
30
März
Technikfreuden
Noch ein leiser Abglanz der alten Freuden wenn Handy oder Router und Internetvertrag neu sind. Hauptsächlich bin ich aber damit beschäftigt, dass alles wieder genau so wie vorher ist.

 
 
26
März
Betreutes Singen
Das Kino nebenan randvoll mit Leuten beim, die bei bekannten Hits mitsingen, angeleitet von einer kleinen Band von zwei Jungs. Absolut kein Kunstgenuss, aber absolut nette Gemeinsamkeit sehr gemischter echter Menschen. Dabei immer das Gefühl: Die Polarisierung der Gesellschaft ist zum Großteil ein Phänomen der (sozialen) Medien. Völlig klar, dass man dieses trügerische Gefühl in glücklichen Blasen hat.

 
 
20
März
Lesensgüte
Für Kinder gilt Lesen gilt als gut, Filme schauen als schlecht. Dabei sind Filme oft, wenn überhaupt, nur oberflächlich schockierend. Bücher sind meist viel böser, subversiver und wühlen die Kinder auf. Trotzdem legen die Eltern ihnen Bücher nahe, aus Liebe. Sie wollen keine braven Kinder.

 
 
10
März
Entenbraun
Seit ich die Farbe Entenbraun kenne und weiß, dass sie einen schönen, leicht erdigen irgendwie angenehm konservativen Grünton beschreibt, mag ich sie. Jetzt vielleicht doch mal eine Wand damit?

https://froschfilm.blogger.de/stories/2763152/

 
 
05
März
Schulanmeldung
Es gibt (noch) eine Übernachfrage nach Schulplätzen. Heute ist Anmeldung. Andere Eltern versuchen ihre Kinder hart auf einen 1,0 Schnitt zu drillen. Wir sind schlauer: Zwei Stände vor der Schule aufgebaut, meine Frau hat sich eine Mütze mit dem Namen der Schule aufgesetzt und nimmt die Anmeldungen der anderen Eltern entgegen, ich informiere über die Kindesmisshandlungen an der Schule und den Schimmelbefall. Die 1:1 Betreuung unseres Kindes ist gesichert.

 
 
02
März
Gesund
Immer die Enttäuschung, wenn Ärzte versichern, man habe nichts, man sei komplett gesund.

 
 
26
Februar
Lassen
Kämpfen zeigt immer auch Angst, Kämpfe vermeiden oft Gelassenheit.

 
 
24
Februar
Schieben
Was ich wirklich will schieben ich ein Leben lang vor mir her, aber was sein muss, erledige ich sofort.

 
 
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Last update: 6. Apr, 16:30
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