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04
Dezember
Krig und Fride
Lex Fridman redet mit Elon Musk über Krieg und Frieden.
Die Themen, bei denen Elon emotional wird, sind immer weniger die Ingenieursthemen, immer mehr die Themen der Humanität. Ein Mensch, der wirkt wie ein Roboter und der in einem Jahr humanoide Roboter bauen will, die mit Nadeln nähen können, wird bei seinen Themen still und nachdenklich, es wirkt nicht wortkarg, es wirkt ein wenig so, als wisse er nicht mehr, was in seinen Firmen im Detail geschieht, was total nachvollziehbar wäre, wenn er nicht versucht hätte, den gegenteiligen Ruf aufzubauen.
Lex Fridman mag ich mittlerweile. Ich beharre darauf, kein Fan zu sein, aber das bin ich sowieso von fast gar nichts. Lex Fridman kitzelt mit seiner nerdig kindlichen Wärme im Gewand der slawischen Härte mehr heraus als andere.

https://www.youtube.com/watch?v=JN3KPFbWCy8

 
 
30
Oktober
Bonmontag
Bonmonts sind ja out. Shaw und Wilde haben den Bedarf daran vollständig befriedigt.
Deshalb kann man an jede Wand einen passenden Spruch von einem der beiden hängen.
Hier besonders passend, ich lernte dass dieses Bonmot beim Spotify CEO an der Wand hängt, von Shaw:

"The reasonable man adapts himself to the world: the unreasonable one persists in trying to adapt the world to himself. Therefore all progress depends on the unreasonable man."

 
 
14
Oktober
Genderklischees
Männlich gelesene Wesen gelten eher als performanceorientierte Durchzieher, weiblich gelesene als empfindsame Gefühlswesen. Es liegt nahe, darin Parallelen zu Mainstreampraktiken des Geschlechtsverkehrs zu sehen und Ausnahmen beiderlei Geschlechts als auffällig zu bemerken.

 
 
11
Oktober
The Obvious
Auf Konferenzen wird sehr oft nur "The Obvious" - oder komplett Unverständliches erzählt. Insofern war "The Obvious" endlich mal ein gut gewähltes Motto. Dazu hier ein Vortrag der das Offensichtliche sehr einfach und obvious vorträgt. Das ist sinnvoll, weil das Offensichtliche so selten getan wird. Warum auch immer - vermutlich weil wir Menschen sind.
https://www.youtube.com/live/2VVKdRCbrYc?si=ykNSsXIT_VYS1gi8&t=8114

 
 
07
Oktober
Barbenheimer
Barbie hab ich schon, Oppenheimer kommt bald. Zum Glück ist Barbie nicht woke, sondern doch etwas intelligenter. Manche halten die Darstellung der realen Welt im Barbiefilm für völlig überzogen und kritisieren dies.
Sie wollen vermutlich nicht sehen, wie der Film sich über Klischees der Wokeness lustig macht.
Hier der gleiche Punkt mit mehr Worten und Belegen:

https://betonit.substack.com/p/barbie-defines-feminism/comment/21506702

 
 
02
Oktober
Warum Bücher lesen, wenn das Gute liegt so nah?
In Romanen könnte man versinken, Sachbücher lohnen sich fast nie. Zu viel Gutes und auch ausreichend Ausführliches gibt es im Netz. Die Bücher lohnen sich nur, wenn man sie als Hausaufgaben nutzt, um gemeinsamen zu lernen und sie besprechen zu können. Und sie haben den Nimbus von Qualität, den sie allerdings nicht oft einlösen. Oft werden sie auch offen als eine Sammlung von Blogposts beworben, Zweitverwertung für Papierfreunde.
Daher braucht man auch kein blinkist, die meisten Sachbücher gibt es in Fetzen im Netz und den Romanen stiehlt man mit der Zusammenfassung den Effekt. Man liest ja auch keine Zusammenfassung von Star Wars.

 
 
22
September
Jura
Strafprozesse in Berlin, mein sehr gemischtes Fazit: Es geht fair zu und man bemüht sich wirklich um Gerechtigkeit. Man verbringt aber 90% der Zeit mit Fragen, die offensichtlich Nebensächlichkeiten sind. Das muss irgendwie so sein, da sind sich alle einig. Hat aber wirklich nichts mit Gerechtigkeit zu tun. Am schlimmsten ist das für Opfer sexuellen Missbrauchs. Mit dem Ergebnis der Verhandlungen können die meisten hoffentlich zufrieden sein, mit dem Ablauf aber kaum. Aber man muss solche Taten und alles andere anscheinend in das Korsett des Rechts pressen, auch wenn man nichts damit gewinnt.

 
 
03
September
Wie viele unserer Handlungen sind durchdacht, wie viele beruhen auf Automatismen, fragt Scott (aka Axel) gewohnt kenntnisreich und gewitzt:

https://astralcodexten.substack.com/p/heres-why-automaticity-is-real-actually

Am Ende schließt er mit der Frage:

"I can’t help wondering if there’s some understanding of of “automaticity” or “being less automatic” that could have helped 1700-me question my belief - or wondering what equivalent automatic beliefs I should be questioning today."

Die Antwort scheint mir einfach: Alles. Aber nicht zu jeder Zeit, sondern schön einer frei zu wählenden Reihe nach.

 
 
17
August
Fall fact
Die Niagarafälle laufen nur tagsüber, für die Touristen.

Wikipedia:
"Zu Saisonzeiten werden die Wasserfälle so allmorgendlich per Knopfdruck eingeschaltet."

https://de.wikipedia.org/wiki/Niagarafälle

 
 
14
August
Hobbylinguist
Was haben Fug, Trug und Tobak gemeinsam? Es sind Worte, die man einzeln nicht mehr verwendet, in Redewendungen aber durchaus. "Fug und Recht" "Lug und Trug" "Harter Tobak". Redewendungen haben offensichtlich eine stabilisierende Wirkung auf die Sprache.

 
 
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