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18
November
Schwarz
Jetzt ist es schon zu Zeiten, die mit der Ziffer "16" beginnen wieder stockdunkel. Früher, also nicht vor ein paar Monaten, da natürlich auch, aber hier ist eher gemeint, vor einigen Jahren, war das noch nicht so extrem und so früh schwarz. Finde ich. Und jetzt trage ich auch schwarze Hemden, nachdem sie monatelang im Schrank vergessen waren.

 
 
17
November
17. November
Mal sehen, ob jetzt irgendwas in eine Schleife gerät in eine Schleife gerät.

 
 
16
November
Aktualität von Musik
Irgendwie habe ich das irrige Gefühl, Musik müsste aktuell sein. Das Lebensgefühl von heute transportieren, wie man so phrast. Ich frage mich immer, ob man Alben anhört, dass sie von 2002 sind. Wo noch alles anders war. Eigentlich ist es genau umgekehrt: Ich glaube gar nicht an das Generationen-Gerede. Das meiste war eh immer gleich.

 
 
15
November
Sympathie
Das Schönste und Unglaublichste der Welt ist das Gefühl, jemanden zu verstehen - obwohl man sehr genau weiß wie wenig echtes Verstehen sogar seiner eigenen Person möglich ist. Es gibt aber dennoch dieses Gefühl der Sympathie, des Nichtnachdenkenmüssens, der Entspanntheit mit anderen. Das ist es doch, wofür wir leben, oder? Es muss nicht immer die große Liebe sein.

 
 
14
November
Das Ende der Großartigkeit
"Großartig!" war und ist das akzeptierte Begeisterungswort der Artsyfartsies. Ich bin mit anderen für ein Ende der Steigerung der Verwendungshäufigkeit dieses Prädikats. Vieles, was großartig genannt wird ist nämlich eher klein&fein.

 
 
13
November
Ich ertrage ja sogar den Karneval
Am Wochenende wollten viele Gutscheine eingelöst werden. Jens Friebe und das dunkle Essen waren zwei und gut. Doch Nummer drei war grausam, so grausam wie ich seit dem Auftakt zum Jahr der Geisteswissenschaften in Bremen nichts erlebt habe. Ich zucke ja gewöhnlich kaum noch mit der Schulter, wenn ich sehe womit das Volk sich vergnügt. Einen Fernseher habe ich zwar, weiß aber mangels Benutzung nicht mehr, ob er noch funktioniert. Wohl auch deshalb war ich gestern im Hamburger Schmidt-Theater, um es milde zu formulieren, erstaunt. Erstaunt und ernsthaft betrübt über die Witze, mit denen man Leute zum Lachen bringt. Es steht ein für alle mal fest: Lachen ist kein Kriterium. Man braucht bloß "kleiner Penis" zu sagen und das Publikum kreischt (die Damen) und johlt (die Herren). In der One-Man-Show "Anleitung zur sexuellen Unzufriedenheit" befand sich kein einziger Witz, der seinen Namen verdient hätte, wenn man von der hochoriginellen Doppeldeutigkeit des Wortes "kommen" einmal absieht.
Doch ich will nicht ungerecht sein, der Abend hat sich gelohnt. Ich genieße es inzwischen, wenn mich etwas so in Rage bringt, dass ich es schimpfend verlassen kann, um mich dann mit den wenigen Gleichgesinnten über seine Bodenlosigkeit auszulassen. Die gemeinsame Freude über Peinlichkeit und unglaubliche Dummheit durch stumme Blicke und Gesten wird einem bei der gestern besuchten Veranstaltung jedoch konsequent genommen, da Männlein und Weiblein getrennt sitzen müssen, sodass man wirklich in der Pause gehen muss, um sich die Meinung zu sagen. Während der Vorstellung hatte ich einen meckernd-johlenden Fleischklops neben mir, der vor Freude über jede pointlose Zote fast platzte. Man sage mir jetzt nicht, in Schmidt's Tivoli auf der Reeperbahn hätte ich das erwarten sollen. Nein! Ich war eingestellt auf die üblichen Klischees und Scherzchen über Frauen und Männer und von welch verschiedenen Planeten sie kommen. Ich war allerdings nicht darauf eingestellt, dass man es fertigbekommt eine derart unlustige Show daraus zu machen, die weder Ernst noch Parodie ist und die noch nicht einmal derben Schenkelklopfgenuss verschafft. Keine Zeile mehr ist dieser Vollmist wert!

 
 
12
November
Autor und Werk
Ich will nie wieder hören, was ein Autor zu seinem Werk sagt. Auch kein Regisseur zu seinem Film. Da kommt nichts bei raus und die Leute fragen auch nur Mist. Am meisten Mist fragen Sie traurigerweise, wenn in ihren Fragen das Wort "Philosophie" vorkommt.

 
 
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Last update: 15. Mai, 15:55
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