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... neuere Stories
01
Januar
Weg
Seit langem fasziniert mich, dass die Buchstabenfolge W-E-G sowohl einen Weg mit einer Richtung, als auch die Abkehr von etwas weg bedeuten kann. In Zukunft wende ich mich von der Philosophie weg oder eher ab. Das wird mir zu gefährlich ernst und professionell alles; sowas kann ich nicht. Wenn etwas professionell wird, muss man immer mit anderen urteilen, also bescheid wissen. Ich will aber wieder selber entscheiden und dafür muss ich weniger bescheid wissen*, also was Neues anfangen. Aber eigentlich erst nächstes Jahr, dieses Jahr warte ich nur ab, was angesichts der Prognosen gar nicht das Schlechteste ist.
*nur weniger, nicht gar nicht. So naiv, dass ich an ein unabhängiges Selbst glaube, bin nicht mal ich.
31
Dezember
Langfrist
Wäre es eigentlich sehr unsympathisch, wenn ich mir schon jetzt ein Kind gewünscht hätte, damit ich in drei Jahren Freude mit ihm haben kann? Ist langfristiges Denken, das vornehmlich abwägend und rational erfolgt generell unsympathisch? Ist spontane Gedankenlosigkeit netter?
30
Dezember
Verfügbarkeit
Ich bin borniert und habe immer noch kein Handy. Daniel Kehlmann sagt (am Ende dieses Interviews) warum sich das lohnt. Mehr Romantik!
29
Dezember
Wollungen
Was man will ist doch Urteilskraft. So eine Kolumnisten-Klugheit. Die bekommt man nicht im Studium und mit keinem Doktor. Am ehesten bekommt man sie durch gute Literatur, kluge Freunde und vielleicht auch durch die Philosophie, über die man lieber nicht promoviert. Wenn man sie dann hat, die Urteilskraft, kann man allerdings nicht viel mit ihr anfangen.
28
Dezember
Dialog zum Sonntag - Spekulation
Coccinella: Eigentlich müssten Frauen sehr talentiert in Naturwissenschaften sein, weil sie immer mit den Babies experimentieren.
Froschfilm: Ha! Gerade deshalb werden Frauen eher Geisteswissenschaftlerinnen: Die Säuglinge fördern einen Hang zu wilder Spekulation ohne jede empirische Überprüfung.
27
Dezember
Arbeitsmarkt
Mein Vater hat die c't und den Economist abonniert. Die c't hat einen ordentlich beschrifteten Zeitschriftenrücken, anhand dessen man mit einem Blick aufs Regal die gesuchte Ausgaben finden kann. Der Economist ist so dünn, da gibt es keinen Rücken. Um dennoch schnell die gewünschte Ausgabe zücken zu können, hat mein Vater einen Nachbarsjungen engagiert, der die jeweiligen Ausgaben durchliest und ihnen einen beschrifteten Pappstreifen als Rücken aufklebt.
26
Dezember
Kaserniert
Und die Klarheit der Luft leuchtet über ihnen.
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