| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
16
Januar
Konform
Die Konformität der (eher stilistischen, als echten) Nonkonformisten vom Prenzlauer Berg ist mir immer noch lieber, als die Gleichgeschaltetheit der Hühnerhaus-Bewohner mit Anzug und Kurzhaarfrisur in der Rummelsburger Bucht. Allerdings, wenn ein Prenzlauer Berger, die Leute dort ablehnt, weil sie "nicht systemkritisch" seien, geht mir das zu weit. Reine Geschmacksfragen, übrigens. Haben muss man alte Schulfreunde, die jetzt in allen möglichen Welten unterwegs sind, was aber völlig egal ist.
[Gleichgeschaltetheit]
15
Januar
20
Die zwanziger Jahre: Wilde Kunst, radikale Theorien in Philosophie und Naturwissenschaften, irre Pseudowissenschaften, Film. Da ist anscheinend wirklich etwas passiert. Es gibt solche Zeiten, nicht alle sind tintenklecksende Säkula. (Obwohl natürlich die Kreise, in denen wirklich etwas passiert, immer zunächst Minderheiten sind und das Gefühl haben, eingestaubtes aufrütteln zu müssen. Auch in den Zwanzigern rüttelten vermutlich nicht alle aneinander herum.)
14
Januar
Erhaben
Unpathetisch, gewitzt, klein sind Eigenschaften die ich schätze. Aber kann man so "Erhabenes" hervorbringen? Meistens irren die, die Erhabenes schaffen wollen und Landen in Pathos oder Kitsch. Das ist nun aber schlechterdings kein Grund, es nicht zu versuchen.
13
Januar
Best of Feuilleton
Kann man gar nicht oft genug drauf hinweisen: Los, meine zwanzig Lesefröschlein, los, lest das "Best of Feuilleton 2012" vom Umblätterer! (Und Facebook-Adepten, findet den Link, indem ihr auf den Link klickt!)
12
Januar
Witzkonstruktion
Ein Witz geht so: Eine Dame nennt ihren Hund "neue Mode". Der Hund entwischt ihr, als sie gerade nackt in der Umkleide steht. Sie rennt ihm hinterher, bis auf die Straßen und ruft seinen Namen. Das schönste an diesem Witz ist seine hanebüchene Konstruktion.
11
Januar
Das beste Interview
Alle Klischees erfüllt und völlig anschlussfrei, herrlich:
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11
Januar
Grenz
Menschen mit feiner Beobachtungsgabe, aber ohne Reichtum an Ausdrucksfähigkeit gibt es nur scheinbar. Die Grenzen der Sprache sind eben auch Grenzen der Beobachtungsgabe.
[eben auch]
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