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05
November
Authenticate
Mal wieder ein Konzert, was professioneller, daher weniger "authentisch" und daher zwar noch gut, also eine große Freude, wie immer bei Musik, die man mag, aber eben doch nicht mehr genial war. Muss mal wieder bei Pollesch vorbeischauen, ihn endlich verstehen.
03
November
Affirmative!
Das notwendigerweise Affirmative in der Kindererziehung.
02
November
Reisen
Wie, traurigerweise, der Zauber von allem immer mehr verfliegt, je öfter man es tut. Reisen nach Frankreich oder Italien sind immer noch schön und jederzeit geboten. Schilder, Sprache, Architektur und Landschaft bleiben schön und anders, aber immer wieder aufs Neue verzaubern Sie leider nicht. Man kennt sich eben aus, mittlerweile. Immer weiter weg reisen ist nicht die Lösung, die ich suche. Eher: Den Zauber der Jugend nicht mehr erwarten, erwachsene Genüsse kultivieren.
31
Oktober
Büchermarkt
Das Schöne, oder eher ein Schönes an dicken Büchern ist ja, wie offensichtlich sie nicht für den Markt geschrieben wurden. Popmusik, Kinofilme, Serien: Das alles kommt ja absolut verständlicherweise in leicht verdaulichen Häppchen daher. Ein Kinofilm von 8 Stunden Länge, oder ein Popsong von über 10 Minuten hätten keinerlei Marktchancen. Bücher, die unter 500 Seiten liegen, verkaufen sich garantiert auch durchschnittlich besser (als diejenigen, welche über dieser Zahl liegen, natürlich). Dennoch ist der Respekt vor dem Willen des Künstlers, also hier des Autors, anscheinend immer noch so groß, das so etwas vorkommt. Nicht selten vorkommt. Wie schön!
[in leicht verdaulichen Häppchen daherkommen]
24
Oktober
Jargon
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23
Oktober
Fan
Was gar nicht geht: "Wir sind ja totale Käse-Fans".
Was eher geht: "Irgendwie werde ich in letzter Zeit immer mehr zum Käse-Fan". Geht aber auch nicht.
Neulich am Zeitschriftenstand
Die "geheimen Falten-Killer von Dieter Bohlen" - da muss man erstmal drauf kommen. Den größten Star der Renaissance zu ermitteln liegt schon bedeutend näher:
22
Oktober
Parvenü
Den großen Gatsby gesehen. Wieder brav den Blu-Ray Release abgewartet. Nach "Hugo Cabret" der zweite 3d-Film, der mir gefallen hat. Sieht wirklich bombastisch gut aus. Wenn man die Kritiken so liest, was man heutzutage ja tut, war genau das der Kritikpunkt. Stillos und überfrachtet sei das. Doch was passt besser zu der Person des großen Gatsby als stillose Überfrachtung? Nein, nein, das Ganze ist schon sehr stimmig - gerade die Ablenkung des Ornaments von der Geschichte. Es geht hier ja eben nicht um Liebe, es geht um Einsamkeit, Traurigkeit und Wahn.
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