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... neuere Stories
02
Februar
Viral
Woher soll eine Dame über 60 auch wissen, dass "viral" etwas Gutes ist, wo sie sich vor Computerviren ansonsten hüten soll.
01
Februar
Wdh.
Die ständige Wiederholung von Gedanken, die ich an bestimmten Orten schon hatte und die irgendwo notiert sind. Man muss schon neue Orte auf/be/suchen.
31
Januar
Nachtrag
In die vierte Klasse, was leider wahrscheinlich der wahrscheinlichste Fall ist, fallen die armen Irren.
30
Januar
Selbst
Wie schwer es fällt, Arbeit, die man nur für sich selbst macht, als Arbeit zu bezeichnen, bzw. entsprechend ernst zu nehmen. Als Künstler kann man das entweder, oder man kann es nicht, verdient aber irgendwie mit Kunst Geld, oder man kann es und verdient deshalb Geld. In die dritte Klasse fallen hoffentlich die besten.
29
Januar
Der Hobbylinguist
Dass Schlaglöcher rein gar nichts mit Schlägen zu tun haben.
29
Januar
Avant!
"In der Tradition der Avantgarde" lese ich, will das Buch schon weglegen, muss ihm dann aber doch eine zweite Chance geben.
[Zweite Chance]
27
Januar
Kind/Sinn
Oft wird gesagt: Kinder stiften dem Leben Sinn. Warum wird selten gefragt. Auch eher selten wird in letzter Zeit auf solche seltenen Fragen geantwortet, dass Kinder rundum glücklich machten. Oft wird vielmehr betont, welchen Ärger und wie viel Arbeit sie erzeugen. Dennoch: Sinn.
Sinn wird gestiftet, wenn man sich um etwas kümmert - ob mit Freude oder Missmut ist nebensächlich. Und Kinder sind, kaum geboren, einfach da. Man muss sich um sie kümmern, es geht gesellschaftlich und auch biologisch kaum anders. Ob sie dabei Freude machen, unsere Zukunft (oder die Rente!) sichern oder diese gerade zerstören (die Umwelt!), ist dabei unerheblich. Und selbstverständlich sind Kinder nicht die einzige, oder auch nur eine besonders wertvolle Art der Sinnstiftung: Sich um Kunst und Kultur, Umwelt oder Armut, Mathematik oder Darmverschlüsse zu kümmern kann genauso wichtig, oder wichtiger sein. P.S.: Für Nixchecker mal ein "P.S.": Aus diesem Beitrag kann man rein gar nichts über meine Beziehung zu meinem Kinde ableiten. Nicht mal, dass ich eins habe.
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