| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
01
Juli
Fug
Dass sich die Evolution den Status des "Jugendlichen", also nur theoretisch erwachsenen, schon zeugungsfähigen, aber noch wilden, sich probierenden Unfugtreibers ausgedacht hat - nicht nur beim Menschen, das ist auch mal wieder was Schönes. Liest man irgendwo davon, dass "Jugendliche" etwas getan haben, kann man davon ausgehen, dass es verzeihbarer Unfug war.
29
Juni
Unter
Wie wir mit unserer rücksichtsvollen Zurückhaltung, mit der Vermeidung von Themen, mit der Reduktion auf freundschaftlichen Smalltalk, mit Musik und Aktivitäten dafür sorgen, dass wir unter unseren diskursiven Möglichkeiten bleiben. Wie recht wir damit vermutlich haben.
[Freundschaft, Freundschaft über alles]
28
Juni
Klein
Die werte Coccinella warnte mich vor Kleinanzeigen und tatsächlich bekomme ich jetzt Malerarbeiten im Tausch an Stelle von Geld angeboten.
27
Juni
Das Schöne
Irgendwie habe ich Glück oder bin für vieles Schlechte blind, zum Aktivisten tauge ich daher kaum. Ich scheine mir der einzige zu sein, der sich von Berlin und den Menschen nicht permanent angepöbelt fühlt, obwohl ich ahne, was Menschen meinen, die es tun. Sexismus oder andere Ungerechtigkeiten kenne ich nur aus (glaubwürdigen) Erzählungen, nicht aus eigner Anschauung. Auch sehe ich im Web fast ausschließlich Anregung, Intelligenz und Vielfalt - über die angebliche Verrohung scrolle ich weg. Diese Sicht aufs Netz, naja, leider eher auf Facebook, wurde kürzlich auch vom Print-Feuilleton geadelt. Fast noch schöner ist dann die Diskussion unter der Diskussion der Diskussions-Diskussion.
[via Befindlichkeiten]
25
Juni
Wie die Leute funktionieren
Dass die Leute immer wissen, "was ihnen guttut", das dann einfach machen und dann geht es ihnen gut. Vermutlich klappt das bei mir nur nicht, weil ich mich immer geweigert habe, so zu funktionieren, ich Depp.
25
Juni
Dröhn
Es gibt Leute, die sich so leise (und dabei scheinbar unangestrengt!) unterhalten können, dass man keine Chance hat zu lauschen. Selbst wenn man sein Ohr an die Ritze zwischen den Bussitzen presst nicht.
23
Juni
Quellen
Immer wenn jemand oder ich direkte Geschmacksurteile äußert, frage ich mich, woher sie kommen. Warum will ich ein Eis mit Passionsfrucht-Geschmack, warum mag jemand ein Lied von Depeche Mode. Diese Urteil sind einfach da und die Warum-Frage ergibt dabei überhaupt keinen Sinn. Dennoch taucht sie jedes Mal in meinem Hirn auf: Warum so und nicht anders?
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