letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


25
November
Roman
Wie leicht und schnell sich die Dinge romantisieren lassen, wenn man nicht (mehr) dazu gehört. Ich sehe an Unis jetzt (fast) nur noch die romantischen Aspekte, das Streben nach Wahrheit, Bildung, Fortschritt - losgelöst von profaner Umsetzung oder Profitabilität. Ich sehe nicht mehr: Die Lügen, die Verzweiflung, die alberne Sinnlosigkeit. Das heißt, natürlich sehe ich sie noch, ich bin ja nicht blind. Aber ich fühle sie eben nicht mehr, das betrifft mich alles nicht mehr. Nur noch das Schöne rührt mich an.

 
 
Bester Job
Wie geil muss es sein, "Sprecher" eines verschwiegenen Unternehmens wie z.B. Apple zu sein und ausschließlich die Aufgabe zu haben, alle Anfragen abzuschmettern und eben genau nicht zu "sprechen"?

 
 
24
November
Einzelteile
Ein halbgeträumter, doch recht scharfer Gedanke zerfliegt mit der Melodie des Weckers, die ich zwanghaft mental mitsumme zu den Einzelteilen der Weckermelodie und ward nicht mehr gefunden. Früher wäre mein Tag dahin gewesen, heute kann ich mir das nicht mehr leisten und muss vor mir selbst darauf beharren, dass "der Gedanke" unwichtig war.

 
 
22
November
Angst?
Wer außer mir hat eigentlich gar keine Angst vor Terroristen in Deutschland? So wirklich gar keine? Warum bin ich mir so sicher, dass das in meinem Leben nicht vorkommen wird? Warum glaube ich nicht, dass die Exekutive jetzt mehr Befugnisse braucht? Warum glaube ich viel eher, dass eine stärkere Exekutive eher die Demokratie schwächen wird? Hat "die Bevölkerung" wirklich Angst vor "den Terroristen"? Warum kenne ich niemanden aus diesem Teil der Bevölkerung, den es vermutlich gibt?

 
 
20
November
Bene
"Wie geht's uns denn?" ist wohl der absurdeste Plural, den man sich denken kann. Nennt sich Plurails Benevolentiae. Wieder was gelernt. Danke Wikipedia, denke ich immer noch, bei jeder Nutzung. Ich, der ich noch einen Vater hatte, der gerne zum Brockhaus sprang, um Dinge nachzuschlagen und selbst immer zu faul zum Blättern war. Ich, der sich schon über die Microsoft Encarta freute und der auch jetzt "das Internet" (A. Merkel) immer noch eher gut findet, weil er die Orte des Hasses nicht besucht.

 
 
19
November
Moderner Unfug
Nachschlag:
Erst seit 1938 gibt es die Nylonzahnbürste. Bei deren Einführung wurde das tägliche Zähneputzen von vielen zahnlosen Alten bestimmt von vielen als neumodischer, unnötiger Quatsch verschrieen.

 
 
17
November
Bürsten
Nicht nur beim Eis essen mache ich keine gute Figur, beim Zähneputzen sieht es sehr ähnlich aus. Nie kam es mir in den Sinn, der Sinn des Zähneputzen sei es, möglichst tropfenfrei im Mund herumzustreicheln. Nein, es muss maximal knallen, mit harten Bürsten und viel Gesabber. Endlich verstehe ich auch, warum ich Freunden, welche beim Zähneputzen durch die Wohnung wandeln, sanft empfehle, sich über ein Becken zu beugen: Nicht, um die sowieso schmutzige Wohnung vor ein paar Spritzern zu schützen, nein, um ihnen den Genuss des Exzesses zu ermöglichen!

 
 
15
November
Community
Ich soll nach Paketempfang einen Zettel ausfüllen, um die DPD community zu supporten. Gibt es jetzt etwa schon Fans von Paketdienstleistern?

 
 
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