letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


14
Januar
Festanstellung
Die Zeitungen und Bücher behaupten seit ich denken kann, dass starre Arbeitsformen und Festanstellungen zurückgehen werden. Vor allem behaupten sie, oder eher die Personalchefs, die aus ihnen sprechen aus bösem Eigeninteresse aber auch, dass "die Menschen" so etwas nicht mehr wollen werden. Von der Effizienz und Bequemlichkeit eines festen Jobs bei einem guten Arbeitgeber mit eigenem Büroplatz ist da nie mehr die Rede, ich aber, Top-Gegenargument Nr.1, kenne ich fast nur Menschen, die so etwas durchaus anstreben.

 
 
13
Januar
Buchaustellungen
Menschen mit Wohnungen voller Bücher werfe ich insgeheim, ohne es jemals auszusprechen, immer vor, ihre Bildung zu offensichtlich und damit plump auszustellen. Dabei bin ich viel schlimmer und habe kleine Altare von ausgewählten Büchern in meiner Wohnung aufgestellt, die keiner übersehen kann.

 
 
12
Januar
Best
Aus heiterem Himmel doch noch einmal Best-of-Feuilleton, ich muss das erst noch lesen, empfehle es aber blind. Hier.

 
 
12
Januar
MI
Klingelton eines (sehr sehr guten) Entwicklers: Mission Impossible. Ich: Fan? Er: Nein. Mir dämmert: Kein albernes Fantum, natürlich nicht. Sondern: Augenzwinkerndes Selbstverständnis.

 
 
10
Januar
Mehr ist schlechter
"Das ist ja wie Weihnachten und Geburtstag an einem Tag" sagt der dumme Volksmund, wenn er ausdrücken will, irgendetwas sei besonders toll. Dabei ist Weihnachten und Geburtstag an einem Tag genauer betrachtet ja eher schlecht als gut.
Vielleicht fand hier ein ähnlicher Bedeutungswandel statt, wie bei der Wendung "Das passt wie die Faust aufs Auge" - ursprünglich meinte man damit, etwas passe überhaupt nicht, heute meint man meistens, etwas passe besonders gut.

 
 
09
Januar
Der traurige Clown
Der Clown-Schauspieler Oleg Popov macht im Kino Werbung für McDonalds und schaut traurig. Ich verstehe, dass man als Clown traurig sein muss, verkörpert man doch die Definition des doofen Humors. Viel mehr als anrempeln und auf die Nase fallen passiert ja nie. Wer macht das heute noch? Wer hat das je gemacht? Bei anderen Zirkusartisten ahnt man vielleicht, dass die Auftritte den Artisten das Maximum an Rum und Glamour im Rahmen ihrer Möglichkeiten bietet - aber dem Clown, dem bleibt nur Traurigkeit.

[Rum als Typo bleibt]

 
 
08
Januar
Alle Farben
Jedes Mal bei gestreifter Zahnpasta die Vorstellung von einem komplexen Misch- und Düsensystem, das die schönen Streifen erzeugt. Ich bin ein Elmex/Aronal Akademiker Kinder der achtziger Jahre.

 
 
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Last update: 29. Jan, 08:46
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