letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals


28
Februar
Wohlgeruch
In dem hervorragenden Webtagebuch "The Year Punk Broke" zitiert Joachim Bessing just an dem Tag die Ärzte, am dem ich sie seit mehreren Jahren zum ersten Mal wieder hörte. Und dann auch noch das Lied, wo der Erzähler einer Frau mit seinem Wohlgeruch imponieren möchte, das ebenfalls oben in meiner Playlist war.
Mit das Erste, was im Web findet, wenn man Joachim Bessing googlet ist, dass er "für Wohlgerüche empfänglich" sei. Das Webtagebuch ist trotzdem hervorragend. Herr Bessing hat seit "Tristesse Royale" wirklich schreiben gelernt. Das gibt Hoffnung fürs Alter.

 
 
25
Februar
Coolio
Wer zufrieden und erfüllt ist, ist wohl notwendig uncooler. Cool ist nur, wer sich und der Welt etwas beweisen möchte. Wer sogar irgendwie kaputt und verzweifelt ist, kann nicht nur cool sein, sondern sogar Künstler. Hipster sind so langweilig, weil sie nur unzufrieden, aber nicht kaputt sind. Ingenieure sind so langweilig, weil sie ihr Leben und ihren Beruf so mögen, theoretisch zumindest, in Wahrheit haben sie immer böse Chefs, die sie nichts machten lassen. Wenn man sie aber ließe, wären sie zufrieden. Und das will dann wieder niemand hören, Leute, die einem mit ihrer Zufriedenheit auf die Nerven gehen.

 
 
23
Februar
Escape
Dieser Weblog bleibt so. Auch wenn es jetzt mal wirklich eigentlich Wichtigeres gibt. Mach ich ja auch. Nur anderswo. Hier bleiben Bemerkungen, Befindlichkeiten, Beobachtungen, Banales.

 
 
22
Februar
Industry
Dass "Industry" auch "Eifer" und "Fleiß" heißt, sagt ja schon alles.

 
 
21
Februar
Mit Profis arbeiten
Wie perfide der Vorwurf der Professionalisierung ist, der auch von mir gerne, netterweise meist im Stillen, erhoben wird. Jemand taucht auf, macht was tolles und ist dabei rau und charmant. Er/sie hat Erfolg macht weiter, wird besser. Schwupps, mag man die neuen Sachen nicht mehr, sie haben ihren Charme verloren. Dabei sind sie vermutlich nur besser geworden.

 
 
20
Februar
Erziehungswissenschaft
Die doch mehr als nur klammheimliche Freude über das Lob der Lehrerin, wir hätten unsere Tochter gut erzogen. Sie wäre freundlich, wüsste, wann man sich bedanken sollte, böte Hilfe an. "Gute Erziehung" - bevor ich Kinder hatte, hätte ich das belächelt. Alle erwachsenen war irgendwie in diesem Sinn "gut erzogen", mir ging es dabei ja nicht um Manieren. Unerzogene Kinder benehmen sich aber nicht schlecht, sie wirken anstrengend und unfreundlich.

 
 
17
Februar
Nach jedem D kommt ein großes Ende, Mann!
Sich an die fast schon kinderverachtend schlechten Texte der Bibi&Tina Songs gewöhnen.
Dann mal wieder Dendemann hören und sich an den überaus feinen Reimen freuen. Dann nochmal Dendemann hören und ob der immergleichen, wenn auch dazugehörenden und ironischen, aber eben doch immergleichen Selbstbeweihräucherung milde gelangweilt sein. Käptn Peng hören.

 
 
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