| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
07
November
Drucks
Wie ich, der Hallodri, Witzereißer und Dampfplauderer am Anfang von Konferenzen immer so extrem drucksig rumdruckse. Hin- und Herschleiche. Mich nirgendwo dazustelle, weil sich alle immer schon kennen und schon reden. Und ja bestimmt nicht mit mir reden wollen. Bestimmt zu tun haben. Oder sich, heutzutage, ja lieber mit anderen, via Internet unterhalten wollen.
Wie aber ja das Networken und Plaudern doch Pflicht und oft der eigentliche Sinn von solchen Veranstaltungen ist. Und ich am Ende dann doch immer wieder der bin, der Themen setzt und Pausen füllt. (Hoffentlich nicht der, der immer redet).
04
November
Nähe
Ein Problem: Es gibt so viele Kollegen und eher lose Bekannte, die so extrem klug, lustig und sympathisch sind, dass man sich eigentlich ständig treffen müsste. Schafft aber keiner, will auch irgendwie keiner, weil man dann ja doch seine alten Freunde und seine Familie hat, für solche Nähe. Also sieht man sich einmal pro Jahr irgendwo, zur Not sogar nur "zum Lunch" und kumpelt sich da herzhaft an. Das war's dann wieder, unvermeidlicher- aber traurigerweise.
Alles! Immer! Mit allen! Und außerdem seine Ruhe haben! Das Leben ist schon hart.
03
November
Nicht
Wie das Nicht-Antworten im Strudel der Unmengen an Mails, Chats und Nachrichten immer normaler wird. Wie ich mir mittlerweile oft wünsche, ich könnte das. Und wie ich es teilweise jetzt schon kann, können muss. Und wie traurig das doch jedes Mal ist.
02
November
Erfinder der deutschen Coolness
Projizieren die einfach das Wörtchen "fertig" auf die, im Übrigen wunderschöne, Elbphilharmonie. Siehe hier. Sowas kann in Deutschland nur Hamburg. Den albernen Vergleich zum noch alberneren Flughafen in Berlin spare ich mir mal.
02
November
Hipster Tip 2
Das letzte, was meines Wissens noch keinen Retro-Trend erfahren hat, früher als hässlich und uncool galt und jetzt also ein zwingendes Accessoire für Hipster sein könnte, sind ja wohl Pantoffeln. Wenn das als Argument nicht reicht: Ich habe jetzt welche und wurde im Sommer von Hamburger Freunden als Berliner Hipster bezeichnet.
30
Oktober
Fahrend
Dass man Gefährte bauen kann, die ein Computer lenkt, scheint mir immer noch viel wahrscheinlicher, als dass wir Menschen Gefährte lenken können, die über 200 Kilometer pro Stunde zurücklegen. Mit minimalen Bewegungen unserer Hände halten wir sie sauber in der Bahn und das bei solchen Geschwindigkeiten.
30
Oktober
Ersatz
Dass ausgerechnet diejenigen, welche (!) schwer zu ersetzen sind, sich Gedanken um ihre Ersetzbarkeit durch Technik machen. Das, was am schwierigsten durch Technik ersetzbar ist, sind Authentizität und Wärme. Nur leider ist sowas aktuell nicht viel wert.
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