letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


25
April
Satire muss nur Abbilden
Besser als es sich die Titanic je ausdenken könnte, das DAD-Magazin titelt: "Hot shit! Der ultimative Wickelguide" und setzt im Heft fort: "Schief gewickelt? Dann beantworten wir Ihnen hier alle Fragen zu den Themen Windeln, Würgereiz und Wärmelampen. Ja, es ist ein Scheißjob (...)"

 
 
23
April
Falsch
Ich höre mich weiterhin durch Proust, das ist auch weiterhin ganz entspannend, mehr aber leider nicht, für mich. Ich muss immer öfter denken, dass ich alles an Proust falsch finde: Die geschilderten Leben, die taktischen Gedanken der Wirkung, aber auch die Konstruktion eines Buches, das aus Unmengen an Parlando besteht. Selbst die Kunst- und Musikkritischen Abschnitte, denen ich noch am meisten abgewinnen kann, sind inhaltlich für mich meist nicht nachvollziehbar, also falsch.

 
 
20
April
Krass und krank
Bei allen Werken ab einer gewissen Heftigkeitsstufe tönt meist sehr schnell die kritisch gemeinte Frage, wie krank der jeweiliger Schöpfer sein müsse, sich so etwas auszudenken. Nicht gesehen wird, dass niemand zum Ausdenken heftiger Sachverhalte krank sein muss, sondern nur zu deren tatsächlicher Durchführung. Vermutlich ist mit krank aber ein verstecktes Lob gemeint, "toll" war ja auch mal negativ konnotiert - doch jetzt gilt Abweichung von der Norm als wünschenswert.

 
 
15
April
Tat
Alle sagen immer, was sie "tatsächlich" tun oder sind oder nicht sind. Das ist zu normal, um irgendwie ein Trend zu sein, aber es häuft sich in meinem Umfeld doch sehr.

 
 
14
April
Nämlich Cineast
Weniger Filme und Bücher konsumieren, weil man sie mehr liebt als die Cineasten oder Leseratten.

 
 
13
April
M
Einer der erfolgreichsten Graffitifarbenhersteller hat sich freiwillig den Namen Molotow gegeben. Da war bestimmt kein Naming-Workshop im Spiel. Beim iPhone Xs Max vermutlich schon.

 
 
11
April
Wach
Usertest from Hell, besser als versteckte Kamera: Die vollschlanke Probandin kann nicht von den bereitgestellten Süßigkeiten ablassen und packt sogar einige davon, trotz ihr bekannter Kameraüberwachung, bei kurzer Abwesenheit der Interviewpartnerin in ihre Tasche.
Menschen haben nichts gegen über Überwachung und die Aufklärung der Massen ist eine Herkules/Sysiphos Aufgabe.

 
 
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Last update: 21. Dez, 15:08
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