letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


17
Juli
Lessons in Duldsamkeit
Deutsche Steuerbürokratie diesmal mit voller Breitseite in my face. Bisher ging die Steuererklärung dank Softwareunterstützung noch immer recht locker von der Hand. Bei der Grundsteuerreform schlägt jetzt die Bürokratie mit ihrem oft besungenem Irrsinn zu. Die Rede von Zählern und Nennern und Servituten mit jeweils frei ausgedachten Bedeutungen und einem kafkaesken Webformular lässt mich erstmals den ganzen Wahnsinn erahnen, der ja auch schon in vordigitalen Zeiten bestanden hat und damals noch ohne Webassistent gemeistert werden musste. Die Menschen waren wohl klüger und/oder duldsamer, damals.

 
 
16
Juli
Misfit
Produktmanagement und Philosophie: In beiden Bereichen, in denen ich professionell gearbeitet habe, fühl(t)e mich auf Konferenzen vollkommen fehl am Platze. Es werden dort entweder Platitüden bewundert oder völlig unverständlich gesprochen. Tausende von Zuhörern finden ihre Peergroup und sich wohl, was in mir das Gefühl verstärkt, nicht dazuzugehören und nicht zu verstehen, was meine Branche bewegt. Die Arbeit an sich ist völlig in Ordnung und passt zu mir, aber Konferenzen verstehe ich nicht.

[Individuum und Gesellschaft]

 
 
10
Juli
Um die Ecke gedacht
Manchen Menschen scheint sie da heraus, wo sie niemals hinscheint.
Antwort: Die Sonne.

 
 
09
Juli
Hobbylinguist
Die negative Bedeuting von "dämlich" und die positive von "herrlich" ärgert mich schon lange, vermutlich ist reiner Sexismus die Ursache. Warum "weiblich" allerdings neutral mit positiver Konnotation ist: Wieder ein Hinweis für die Inkonsistenz von Sprache. Big News.

 
 
06
Juli
Urteilskraft
Mein Wunsch nach Urteilskraft. Ich will Dinge begründet und unabhängig von dem was andere sagen, guten finden können und das nicht nur fühlen, sondern möglichst hart, energisch beurteilen. Gleichzeitig will ich Meinungen wohlbegründet abwägen. Das widerspricht sich. Die Brüche in mir muss ich wohl aushalten.

 
 
05
Juli
Listen
Ich führe Listen für vieles. Auch für Bücher und Filme, die ich sehen will oder gesehen habe. Doch wann nutze ich sie für eine Entscheidung, was als nächstes dran ist? Nie. Da regiert das Lustprinzip. Die Listen dienen nur der Ablage und Beruhigung.

 
 
04
Juli
Hobbylinguist
Seit Tagen will dieser Satz nicht aus meinem Kopf, weil ich nicht ganz sagen kann, ob hier etwas nicht stimmt: "das Mikrofon hielt sie so angeekelt wie einen toten Fisch von sich."
Müsste es heißen, "angeekelt, als ob es ein Fisch wäre"? Das wäre wohl korrekter, aber unrunder. Vielleicht kann man daher die Ungenauigkeit, die ich noch nicht einmal sprachlich greifen kann, verzeihen.
Oder ist hier eher das Wort "angeekelt" ein Problem? Der Glotisschlag wie bei der Bäckerei-Innung?

Unrund, angeekelt, Glotisschlag - die deutsche Sprache ist wahrlich kein Ausbund an Eleganz.

 
 
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Last update: 26. Feb, 13:20
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