letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


26
Januar
Columbo
Das ist wahres Fanboitum: "obwohl ich alle Folgen auf DVD habe, ziehe ich ihn mir immer noch regelmässig im Free-TV rein"
Wegen dem "Feeling"? Wegen der Werbung? Weil man sich freut, wenn seine Lieblingsserie "im Fernsehen" kommt?
Diese Liebe stirbt aus, mich freut sie.

 
 
24
Januar
Approriate
Cultural appropriation ist böse, ganz schlim ist "blackfacing", also so zu tun, als sei man schwarz, obwohl man es nicht ist. So zu tun, als sei man eine Frau und dabei Klischees der Weiblichkeit ins Absurde zu übertreiben, ist aber vollkommen in Ordnung, ja sogar gut, da nicht binär.
Ja, ich weiß, an diese Geschichten kann und sollte man nicht mit binärer Logik ran. Das ist wie damals, bei Heidegger.

 
 
23
Januar
Fit
Glaubhafter Bericht einer Richterin: Man hat eine Legasthenikerin als Protokollführerin eingestellt. Ihre Leistungen können nicht negativ gewertet werden, da Legastgenie eine Krankheit sei. Ihr Protokolle sind dennoch unbenutzbar.

 
 
20
Januar
Im Fluss
Das beruhidgende Gefühl des Funktionierens einer Stadt bei der Beobachtung des ruhigen Verkahrsflusses. Das sprichwörtliche Uhrwerk ist mir vor Augen: Autos, Lastwagen fahren und bremsen, bringen Menschen und Dinge zu Orten.

Wie hier, nur echt. Selbst in Berlin:

https://www.youtube.com/watch?v=VF8LMQQ0rEw

 
 
16
Januar
Distanz
Man entkommt der zunehmenden Distanz zu den Menschen nicht, die sich beim Erwachsenwerden einstellt. Irgendwann ist man wer und wird als solcher angeschaut, da nützt kein Bemühmen um flache Hierarchien oder Verzicht auf Statussymbole. Vielleicht ist man glücklicher, wenn man die Distanz umarmt. Wenn man die Statussymbole, die der Abgrenzung dienen, genießt. Selbst mit den Freunden und Bekannten aus älteren Zeiten wächst die Professionalisierung der Beziehung. Man muss Termine suchen, organisieren, Urlaube planen. Verrückt wird wohl, wer das alles ablehnt. Einige wenige werden auf die gute Art verrückt.

 
 
15
Januar
Haarig
Ein letztes Mal zum Barte. Mit ihm schwund meine Fähigkeit zu Pfeifen. Das fand ich schade, ich pfiff gerne dann und wann ein lustiges Liedchen, wenn ich in der Stimmung war. Doch - horribile dictu - meine Fähigkeit zu pfeifen kehrte mit dem Verlust des Bartes nicht wieder.

 
 
13
Januar
WiFi Namen
Eine Scherzform der Nullerjahre waren Namen für Wifinetze. Die Schwundformen davon kommen noch heute in meinem Hause an: Dumpfelnet, Erste Posaune, Juicy Brain, Spartacus. Nur an einen Namen aus meiner Vergangenheit erinnere ich mich noch. Als ich meinen Arbeitsplatz in einem eher unattraktiven Gebäude hatte, lautete ein WiFi Name aus der Nachbarschaft "Bunckerblick".

 
 
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Last update: 15. Dez, 09:16
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