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27
März
Blind
"Ein blind walk durch unseren wunderschönen Kiez."

 
 
25
März
Objekte
Ich schrieb schon einiges über "Objekte, aber Jackie Treehorn treats objects like women. Ein guter Freund wohnt in einem Objekt, dess Architekt inspiriert war von dem Architekten, der das Haus von Jackie Treehorn in "The Big Lebowski" entworfen hat. Man soll Menschen nie nur als Mittel, sondern immer auch als Zweck ansehen, wussten schon Kant und meine Mutter. Das lässt aber die Möglichkeit, andere Personen manchmal auch als Mittel, also als Objekt zu sehen. Kann sinnvoll sein, kann Spaß machen. Beiden Objekten.

 
 
24
März
Brutal
Joachim Lottmann hat ein in einem Park in Hamburg ein brutalistisches Betonkunstwerk gestaltet. "Berlin an der Elbe" heißt es und zeigt eine Vesion der Hafencity, aber im brutalistischen Stil, verwittert und voller Graffitti, in einem Maßstab der etwa doppelt so groß ist wie der von üblichen Modellbahn-Ausstellungen. Ein großes Problem sei die Qualität des Betons - der heutige verwittere zu schnell. Er weist auf einen Betonblock der schon sehr ausgefranste Kanten hat.

 
 
23
März
Schwimbi
Sonntags Morgen Schwimmbad um die Ecke, fast noch schlechtere Idee als Freibad im Sommer. Voll, voller Väter und Kinder, nur ein Becken, sonst nichts. Gut, wenn man wieder raus ist und sich einen Rüyam Döner genehmigen kann. Der ist vor 12 nämlich noch leer. Der Dönerladen. Die Döner selbst sind sehr voll, fast noch voller als das Schwimmbad. Aber was bei Bädern missfällt, goutiert man bei Dönern, auch wenn es eine Herausforderung beim Verzehr darstellt.

 
 
22
März
Tarant
Die Qualität von Werken, Musik, Bücher, Filmen erkennt man wohl zu sehr großem Teil daran, wie sehr es sich lohnt, sie mehrmals zu konsumieren. Inglorious Basterds mochte ich 2009 sehr und bestimmt kann man, wie immer bei Tarantino, bei erneuten Konsum mehr Referenzen entschlüsseln - wenn man Cineast ist. Ich bin es zumindest nicht in dem Maße, das es mir erlauben würde, Szenen aus alten Filmen zu erkennen. Darüber hinaus bietet Inglorious Basterds aber nicht viel, was den erneuten Konsum zum Genuss macht. Die Überraschungsmomente fehlen, wenn man sich auch nur vage an das Ende erinnert. Den Dialogen fehlt manchmal die Brillianz die man erwartet. Natürlich ist der Film stellenweise genial, Hans Landa ikonisch. Aber wenn man weniger vom Wahnsinn überrannt wird, weil man schon weiß wohin alles führt, wirkt der Film erstaunlich flach. Er behauptet eher die große Emotion, als das er sie einlöst. Ja, es ist ein Film-Film, es ist ein Tarantino Film. Leider bleibt wohl der einzige Tarantino-Film, der über Tarantino hinauswächst Pulp Fiction. Den kann man immer wieder schauen und er wird immer besser.

 
 
21
März
U Love
Filmliebhaber lieben mehr Filme als ich, Literaturliebhaber lieben mehr Bücher als ich. Vielleicht gibt es bei der Liebhaberei eine u-förmige Kurve der Liebe. Am Anfang findet man alles toll, verschlingt jedes Buch, bekommt Herzklopfen bei jedem Film. Man wird älter, weiser, kennt die Muster, begeistert sich seltener, findet fast alles so mittel. Ja, es gibt immer noch 1-2 mal im Jahr die ganz große Kunst, die wirklich mitreißt. Aber oft ist man eher enttäuscht. Wer dann aber die Liebe steigert, sich vielleicht in ein Genre verliebt, der sieht mehr und liebt dann mehr. Doch die Liebe kann man sich nicht aussuchen und ist daher vielleicht verdammt, vieles so mittel zu finden.

 
 
20
März
Couch
Auf der Couch sitzen ist eigentlich das Synonym für Entspannung. Vermutlich kann ich Entspannung schlecht. Ich sitze auf der Couch, rede mit Freunden, alles ist gut, aber von Zehenspitzen bis Wangenknochen fühle ich Krampf. Ähnlich wie bei Wellnessdingen - zu viel Entspannung verspannt mich.

 
 
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Last update: 5. Apr, 10:35
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