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... neuere Stories
28
Juli
Der Geschmack meiner Frau
Wenn man die geliebte Coccinella nach ihrem Männergeschmack fragt, bekommt man nach langem Grübeln folgende Antworten:
1. Kenneth Branagh, 2. Keanu Reeves, 3. Harrisson Ford. Also 1. intellektuell-lustig bis leicht schwul, 2. androgyn und 3. männlich vom alten Schlage. Als ich das erkannt habe, ist mir aufgefallen, dass sie mich wirklich mögen muss.
26
Juli
Namen
Jetzt, wo wir wirklich ein Kind erwarten, macht es keinen Spaß mehr über mögliche Namen nachzudenken. Die Kinderindustrie ist noch viel schlimmer als die Hochzeitsindustrie und zwingt einen, sich aus dem ganzen gekünstelten Drama rauszuhalten. Ähem. Für die Hochzeit kann ich das ja nicht ganz behaupten, fällt mir auf. Naja, jedenfalls heißt das Kind halt irgendwie und das ist alles nicht so wichtig.
25
Juli
Karma
Ich glaube an Karma. Man wird von anderen Menschen so behandelt, wie man ist und erlebt auch Dinge, die man, wäre man anders, niemals erleben würde. Die These ist radikaler als es scheint: Sie bezieht sich auf Aktionen, nicht auf Reaktionen. Menschen ziehen Ereignisse an. Man könnte das statistisch messen, wenn man zählen würde, wie oft jemand völlig ohne Verschulden angefahren wird. Ich werde nie angefahren, eher fahre ich selber an.
24
Juli
Prokrastination
Ein milder Sommermorgen verlangt innere Ruhe und Friedlichkeit, Bob Marley im Ohr predigt Relaxen. Darum lenke ich mein Rad auf einen vermeintlich kleinen Umweg in den Bürgerpark, der sich aber, qua Gelassenheit und Orientierungslosigkeit zu einer kleinen morgentlichen Fahrradtour auswächst. Ich versuche zu genießen und sehe vor allem friedliche Menschen bei Urlaubstätigkeiten. Ein letzter, sehnender Blick auf den unverhofft aufblitzenden Stadtwaldsee und dann zeigen sich mahnend die ersten hohen Unigebäude und rufen zur Arbeit. Urlaub ist später.
[Ablenkungen ohne Internet]
23
Juli
Gestern gab es in der Mensa "Penne Bolognaise".
Die Bildzeitung läßt einerseits Traumhäuser wahr werden und schickt andererseits ihre Leser-Reporter falsches Deutsch auf Schildern im Urlaub fotografieren.
22
Juli
Unoriginell
Natürlich gibt es einen einfachen, ja offensichtlichen Ausweg aus der falschen Dichotomie von extrem und klug. Originelle Ansichten. Die müssen nicht klug im Sinne von ausgewogen und durchdacht sein und ebenfalls in keiner Weise extrem. Sie müssen zunächst nur überraschen und das ist ganz einfach, wenn man sich traut Dinge zu sagen, die irgendwie außerhalb des Rahmens liegen und man irgendeinen Anschluss findet. Das ist nichts Neues. Daher ein weiterer Tipp für Leute, die sich toll fühlen wollen: Immer schön falsche Dichotomien aufbauen und anschließend einen Ausweg präsentieren.
21
Juli
Gegensätze
Intellektuelle Strenge steht einer sympathischen Emotionalität durchaus entgegen. Dennoch kann selbst die konsequenteste Lebensführung alberne, kindische und sogar dumme Verhaltensweise erlauben. Eben dann, wenn sie angebracht sind. Die Vorherschaft des Intellekts ist damit nicht gebrochen und irgendwelche postmodernen Brüche braucht man dafür auch nicht zu postulieren. Welche Albernheiten zu welchen Zeitpunkten erlaubt sind, ist damit natürlich nicht gesagt. Ich wage aber zu behaupten, dass Diddelmäuse im Büro vermutlich bei niemandem hängen werden, der meint, sich seine Kindereien intellektuell erlauben zu müssen.
[In die Tasche lügen]
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