| letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals | |
|
... neuere Stories
20
Juli
Richtung
Voller Lust an der Selbstreferenz steht in meiner Blog-Notiz-Textdatei (ja, ich habe sowas!), dass ich mich wundere, warum ich sie von unten her auffülle, die Datei für Musikwünsche aber von oben. So ganz werde ich nie im 2.0 ankommen.
19
Juli
Identitäten
In echt bin ich übrigens komplexer. Hoffe ich.
18
Juli
PC
Die Albernheit und Nützlichkeit von Abstraktata.
[Partner statt Frau]
17
Juli
Kunstmusik
Warum ist eigentlich moderne bildende Kunst, die verstören will und nicht gefallen, so beliebt, moderne Musik, die das gleiche will aber nicht? Wahrscheinlich weil Musik immer länger dauert als ein Bild. Man muss die Musik aushalten, beim Bild kann man weitergehen. Bei Rothko jedenfalls rannten die meisten nur durch, obwohl explizit meditatives Betrachten empfohlen wurde. Ich kam mir wie ein Kenner vor, als ich mehrere Minuten in die Farbflächen starrte. Das Versinken in Rothkos Bildern geht übrigens, wie so manches, auch viel besser ohne Partner und mit Kind vielleicht gar nicht mehr. Dafür sagen dann Kinder, wenn sie bei der Kinderführung im Museum gefragt werden, was denn die Gemeinsamkeit zwischen dem Bild "Meeresufer im Mondschein" von Caspar David Friedrich und einer dunklen Rothkofläche sei, sehr treffend und knapp: "schwarz"!
16
Juli
Abwägungen
Ich möchte klug und interessant sein. Klugheit verlangt häufig, von extremen Positionen Abstand zu halten. Interessant zu sein verlangt auf den ersten Blick das Gegenteil, sonst ist man ja nur ein lahmer Kompromissler. Also versuche ich extreme Positionen zu vertreten, ohne sie allzu ernst zu nehmen oder gar mit Pathos auf ihnen zu beharren. Das könnte wiederum den Vorwurf der Blutleere einbringen, was ich aber in Kauf nehme: Zwar sind wirklich hitzig vorgetragene Ansichten spannender als nur versuchsweise übernommene, jedoch geht einem Hitzkopf die in unseren Zeiten sehr angesehene Fähigkeit zur Selbstironie ab, die sowohl als klug als auch als interessant gilt.
[Bei aller Kompliziertheit plump]
15
Juli
Fuckin' awesome
Demand
Wenn Sie in Hamburg Mark Rothko sehen wollen, verpassen Sie nicht Thomas Demand! Und gehen Sie in Türen und verlieren sich in Labyrinthen! Und verzeihen Sie mir Befehle, besonders wenn ich über Kunst schreibe.
15
Juli
Sitzungsauswirkungen
Demokratische Gepflogenheiten wirken auch in weniger angenehmen Gremien und können persönliche Animositäten überwinden. Leider nervt mich heute das Gefühl, dass die Probleme nur deshalb, weil man sie in diesem Gremium bespricht, so groß erscheinen, dass man sie vertagen muss, was für mich immer die unbefriedigendste Lösung ist. Ich spüre mal wieder, wie Stress und Genervtsein sich körperlich äußert - bin dabei aber froh zu wissen, dass es so selten ist und glaube auch noch, dass das so bleibt. Ich, ich, ich. Ich kleines, jammerndes Kind.
... ältere Stories
|