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... neuere Stories
23
September
Kalauer
Über den Tellerrand schauen geht auch ganz ohne Auslandsaufenthalt. Ich mach das jeden Tag dreimal beim Essen. Horizonterweitern ist da schon schwieriger.
23
September
Ordnung als Kulturgut
Ich lebe zur Zeit in Unordnung und Schmutz und finde, man kann alles aushalten, solange sich ein Ende absehen lässt. Die Unordnung hat sogar charakterbildende Wirkung: Ich lerne, dass Ordnung auch bei mir ein Kulturgut und nicht Produkt einer gestörten Persönlichkeit ist. Ich kann ja auch ohne Ordnung leben, ich schätze aber ihre Ästhetik. Ein Nachteil der Unordnung zeigt sich höchstens im Traum, in dem mir scheint meine Decken seien beim Umzug allesamt durch Hundefutter gezogen worden.
21
September
Sommer adé
Jahreszeiten sind immer ein Thema. Jedes Jahr. Und sie werden auch nicht langweilig, im Gegensatz zu Handytarifen, Benzinpreisen und der Inflation. Sie berühren nämlich etwas, schwingen die zarten Saiten der Seele an.
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19
September
Etepetete
Beobachten Sie mal eine Stewardess, die bei der Arbeit niesen muss. Da merkt man dann, dass Charlotte Roche doch einen Punkt hat. Charlotte ist allerdings sehr gekünstelt und so ziemlich das Gegenteil von natürlich. Wenn Sie nicht früher so eine harte Sau gewesen wäre, würde ich sie jetzt ziemlich verabscheuen.
19
September
Krisen-Metaphern
Wenn Coccinella eine der völlig normalen Doktorandenkrisen hat, sagt sie nicht, ich habe eine Doktorandenkrise, sondern...
...Promovieren ist wie eine Dschungelerkundung bei der selbst der Chef nicht weiß, wo's lang gehen soll und einen mit mangelhafter Ausrüstung vorwärts schiebt. ...Promovieren ist wie Tanzen auf offener Bühne ohne dass man den Tanz vorher einstudiert hätte. ...Promovieren ist so, als sollte man ein Auto bauen, man hat aber weder Material noch Anleitung dafür. ...Promovieren ist wie Bildhauern im Dunkeln - man sieht erst am nächsten Tag, dass die Nase ab ist.
17
September
Noch nicht, bitte
Der falsche Hauch von Urlaub auf knapp geplanten Konferenzreisen, der eigentlich nur ein letzter Sonnenstrahl ist. Gib Ihnen noch ein paar südlichere Tage!
16
September
Insignien
Jürgen the Habermaster stellt mir eine Frage, ich bleibe cool und fühle mich nicht geadelt. Erzählen will ich allerdings schon davon, ebenso wie von Nancy Cartwright, der ich in Bologna ein Fahrrad kaufte. Viel besser ist allerdings folgender Schwank: Ein Philosoph mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte stellt Herrn Habermas eine Frage und dieser ist erbost, weil er sich karikiert und beleidigt fühlt. Heute sagte jemand sehr schön, Philosophie sei möglicherweise nur Inkompetenzkompensationskompetenz.
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