letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


18
November
Quellen des Wissens
Erfuhr ich neulich, Bezeugungen gälten als Quellen des Wissens. Dachte ich mir: Auf dieser Wissensquelle basieren meine gesamten Lebensplanungen.

 
 
17
November
Papier-Spam 4
Beim vierten Mal fiele es schwer, noch an Zufall zu glauben, wenn nicht zwei Absender hinter den vier Nachrichten steckten.


 
 
16
November
Musik!
Wieder öfter und mehr fürs Herz. Wenn ich singen könnte, hätte ich Sänger werden sollen.

 
 
14
November
Aus Spaß wurde Ernst - Ernst ist jetzt 5 Jahre alt
Es ist mitnichten so, dass es sich leichter lebt, wenn man das Leben nicht so ernst nimmt. Es kann dann nämlich passieren, dass man sich nach Ernst sehnt und sehr über seine Unfähigkeit zu Nämlichen grämt.

[Vielleicht: PeterLicht.]

 
 
13
November
Martenstein
In letzter Zeit fand ich den Kolumnisten Harald Martenstein etwas betulich, verbrämt konservativ und tantig (tantig ist sowieso das neue Lieblingsprädikat). Seine Kolumnen werden auch in der - recht gut versteckten - Blogroll dieses Internettagebuchs aufgelistet. Ich war kurz davor, den Link zu entfernen, so enttäuscht war ich von ihnen. Martenstein war nicht mehr cool, er wollte cool sein. Er war ein bisschen wie mein jovialer Lateinlehrer, der sich für links und lustig hielt und uns immer Ordnung und Disziplin beibringen wollte. Vielleicht ist Martenstein tatsächlich so, aber das ist mir egal. In den letzten Wochen hat er nämlich wieder sehr amüsant und informativ geschrieben:

Lauter Irre

Bösartige Parasiten

Hier dagegen ein Paradebeispiel für Martensteins spießigen Stolz auf seine gelegentliche Sympathie mit Rebellion:

Mein Sohn, der Hippie

Sowas ist aber verzeihlich, wenn es nicht zur Regel wird. Max Goldt könnte man im Übrigen ähnliche Tendenzen wie Martenstein unterstellen. Auch er wird älter und konservativer. Er ist aber klug genug, nicht augenzwinkernd mit seiner vergangenen Wildheit zu prahlen - und wenn er es tut, dann zwinkert er wenigstens zweimal.

 
 
12
November
Wettbewerb
Auch in der Floristik-Branche kämpft man mit harten Bandagen um Kunden. Die neueste Innovation scheinen Gräser zu sein, die erst das Wasser gelb färben, danach eine Weile angenehm würzig duften und dann stinken wie die Pest. Diese Pest kippt man dann in den Vorgarten und trifft dort den kettenrauchenden Vater zweier Kinder, der Drum 'n Base MC ist und einen einfach so mal anlabern will. Er ist echt Ghetto, lallt entsprechend cool und sieht permanent übermüdet aus, was aber seiner Freundlichkeit in keiner Weise Abbruch tut.

 
 
11
November
Folgenlos
Ich rege mich nicht über Sprache auf, ich bemerke sie nur. Unverständliche Abkürzungen bemerke ich nicht einmal mehr, sie sind mir egal. Was mir auffällt, sind Umdeutungen von Worten. "Folgenlos" und "unauffällig" sind bei Medizinern anscheinend positiv besetzt. Freuen sie sich mit uns auf ein folgenloses und unauffälliges Kind.

 
 
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