letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


27
Juli
Holz
Natürlich mag ich doch keine Filme, in denen ständig geholzhammert wird. Eher mag ich simple Filme, die nicht holzhämmern müssen. (Simpel heißt natürlich nicht flach. Der Plot kann simpel sein, die Charaktere oder die Optik aber sehr komplex.) Und nach gestriger Erkenntnis und dem Genuss von "Mulholand Drive" mag ich verwirrende Filme doch.

 
 
26
Juli
Das Funktionieren verwirrender Filme
Ich bin ein simpler Mensch. Daher freue ich meistens, wenn in Filmen mit der Holzhammermethode gezeigt wird, was man als Zuschauer kapieren soll.
Bei verwirrenden Filmen weiß ich immer nicht, ob sie absichtlich verwirrend sind, oder ob ich zu dumm bin. Da ich meistens annehme, zu dumm zu sein, kann ich die geschickte aufgebaute Verwirrung gar nicht genießen. Allerdings geht das bei wirklich verwirrenden Filmen vermutlich allen Zuschauern so: Bei echter Verwirrung kann man sich gar nicht sicher sein, dass sie absichtlich erzeugt wurde, denn dann wäre man nicht verwirrt, sondern würde den Film als wirr erkennen. Wenn man verwirrt ist, sucht man aber noch nach einem Sinn, den man nicht verstanden hat. Wenn man einen Film als wirr erkannt hat, sucht man nicht mehr und ist daher nicht verwirrt. Vielleicht bin ich also doch nicht dumm, sondern normal.

 
 
24
Juli
Normativ
Nochmal zur Klärung: Ich will natürlich nicht wirklich ständig Frauen beeindrucken! Das wäre stelzböckig und abzulehnen. Beeindruckung der richtigen Frauen (nicht der Tussen, natürlich!) ist nur ein abstraktes normative Ideal. Im realen Leben bin ich treu bis zur Langeweile!

 
 
23
Juli
Witz
Der größte Witz meines Lebens ist abgegeben! Die Begutachterin ahnt völlig zurecht, dass ich weder mein Thema, noch den Leser besonders ernst nehme und warnt mich. Ich werde allerdings weder als Leser noch als Autor gerne ernst genommen, wobei ich den Ernst bei ernsten Menschen durchaus schätze. Ich kann ihn nur nicht. Ich habe die Diss. nicht geschrieben, weil ich den Titel will, ich habe sie auch nicht geschrieben, weil ich meinte etwas herauszufinden oder der Welt etwas mitteilen zu sollen. Ich wollte mich amüsieren. Das hat leider nur in Teilen geklappt, ich bin nicht ganz so cool, wie ich gerne wäre. Aber die Zeiten, in denen ich mich amüsiert habe, waren grandios. Wo sonst hat man so viel Freiheit, ausreichend Geld und kann machen was man will? Das ist zwar nicht immer leicht, denn sehr oft weiß ich nicht, was ich will und surfe debil auf Preisvergleichsseiten herum. Aber die Tatsache, mit Freiheit nicht recht umgehen zu können, ist kein Grund vor der Freiheit zu fliehen. Und insgesamt gesehen konnte ich mit der Freiheit ja doch ganz gut umgehen: Ich habe geheiratet, ein Kind gezeugt, war oft im Urlaub und habe Freunde getroffen. Keine Nacht musste ich wegen Termindrucks panisch durcharbeiten (weil ich im ersten Jahr schon panisch genug war).
Nach der Diss. kann ich allerdings nicht weiter in der Philosophie bleiben. Jetzt noch dabeibleiben, hieße, die Philosophie ernstzunehmen. Da ist, wie gesagt, nichts Schlechtes dran. Sehr viele sehr gute Philosophen nehmen die Philosophie ernst. Aber ich kann nicht. Ich könnte noch etwas mitspielen, aber nach der Diss. würde ich von mir selber etwas mehr Ernst verlangen. Und alle anderen würden ihn auch zu Recht erwarten. Außerdem, und das ist natürlich der schlagende Grund, sind Frauen nicht mit professioneller Philosophie zu beeindrucken. Etwas Philosophie mögen Sie, aber niemand, der die Philosophie zu seinem Lebensinhalt macht. Die Frauen wollen doch selber Lebensinhalt sein! Und deshalb muss ich nach der Elternzeit irgendeinen anderen Quatsch machen.

[Iterationen der Poserei]

 
 
21
Juli
Wenn Aberglauben, dann der eigene
Vor schwarzen Katzen Angst zu haben ist dumm. Einen Marienkäfer auf dem Lenkrad als Gutes Zeichen für die Dissertation zu werten ist zwar auch dumm, hat aber wenigstens einen gewissen Charme. Besonders dann, wenn die Frau Coccinella ist.

 
 
20
Juli
Leitung, lang
Nach drei Jahren endlich kapiert, warum der kleine Laden an der Uni "Onkel Walter" heißt: Es ist ein Tante Emma Laden, ha ha!

 
 
19
Juli
Abgabe
Ein Hans Albert in Liliputanergröße murmelt nach der Vorlesung, jetzt müsse er bei seinen Zitaten ja nicht nur angeben von wem sie stammen, sondern auch für wen sie sind. Ich halte das für Unsinn, befürchte aber, dass die drei Arbeiten zur Methodologie der Volkswirtschaftslehre unseren Gutachter langweilen könnten.

 
 
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Last update: 21. Dez, 15:08
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