letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


09
August
Erwachsen
Gestern waren wir in Ostfriesland. Es war ausgesprochen schön, fast filmkulissenartig, auch wenn dieser Vergleich nur sagt, dass mir die passenden Worte fehlen. Genauer also sah die Kulisse der Hochzeit aus, wie das Setting einer Beerdigungsszene einer britischen Komödie: Grauer Himmel, rote Backsteinbauten, ein Friedhof hinter der Kirche. Die Ostfriesen sprachen zwar seemännisch mit rollendem "R", waren aber so überaus freundlich, gebildet und aufgeschlossen, dass alle Provinzklischees widerlegt wurden. Die Hochzeitsfeier war entspannt und sehr nett und entsprach damit genau den Plänen des entspannten und fröhlichen Hochzeitspaars (nicht Brautpaars, warum immer Brautpaar? Hat jemand jemals zwei Bräute auf einer Hochzeit gesehen?).
Allerdings sind leider einige Ex-Kommilitionen, die ich lange nicht gesehen hatte, erwachsen geworden. Wie oft muss ich das denn noch erklären, dass man nicht aufhören darf zu spielen? Früher habt ihr doch auch suchend gescherzt? Warum jetzt Schweigen, Achselzucken oder Karriereplanen? Natürlich muss man von etwas leben können, natürlich studiert man nicht mehr. Aber soll man deshalb das Spielerische auch im Privaten aufgeben? Nein, niemals!

 
 
07
August
Überall und Nirgends
So etwas sieht man an jedem zweiten Kiosk in Deutschland:



Es gibt noch viel zu tun bei der Professionalisierung des Marketings. Doch zum Glück bringt Professionalisierung nichts oder solche kleinen Fehler schaden nichts, im Gegenteil, erfreuen sogar für Sekunden.

 
 
05
August
Die Überlegenheit der wachen Melancholie
Ich warf einem guten Freunde mehrmals scherzhaft eine zynische Weltsicht vor und äußerte, es sei besser bestimmte Ärgerlichkeiten des Lebens zwar zu kennen und zu durchschauen, aber bewusst zu ignorieren. Er stritt dies ab. Wenig später schrieb er in seinem Weblog über die Überlegenheit der Traurigkeit gegenüber der Tatkraft. Nur der Traurige sei überraschbar, der Tatkräftige wolle nur umsetzen, was er sich wünsche und scheitere an den Grenzen seiner Phantasie. Dies scheint mir nun zwar nicht zynisch, aber ein falscher Gegensatz zu sein. Warum sollte es keine wache, tatkräftige Melancholie geben, die für Überraschungen offen ist? Melancholie muss natürlich sein, pralle Heiterkeit ist niemals wach für die feinen Dinge.

[immer nur Lebenskunst]

 
 
04
August
Ahnungen
Woher weiß ich, dass die Haustüre offen ist? Trögen mich meine Ahnungen, rennte ich in Glastüren.

 
 
01
August
Bewunderung
Wer ist denn seltsamer? Der, der mit Hingabe Eidechsenpopulationen kartographiert, oder ich, der ich solche freakigen Hobbies leise bewundere, aber niemals zu ihnen fähig wäre?

 
 
01
August
Biberach

Hier ist es wirklich so, dass die jungen Mädchen hier bezaubernd sind und die über 25 verhärmt, freudlos-gierig, von ihrer Sicherheit und ihrem Reichtum der Lebensfreude beraubt. Vielleicht schiebt ihnen aber auch nur der Dialekt den Unterkiefer nach vorne, wenn sie zu lange bleiben.

 
 
28
Juli
Hammer
Wieso eigentlich überhaupt "Holzhammermethode"? Holzhammer sind doch ziemlich softe Hammer, oder? Vorschlaghammer sind doch die harten, oder? Wikipedia hilft und lehrt, dass sie nur ein hartes Image haben. Aber darum geht's hier doch.

 
 
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Last update: 21. Dez, 15:08
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