| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
21
April
Kriterien
Jemand meint, man solle im Leben irgendwo dabei sein, wo etwas passiert. Es gebe keine Ausrede für Mittelmäßigkeit. Man solle etwas, beinahe irgendetwas, mit Leidenschaft tun. Soweit bin ich dabei. Beim Weg dahin trennen wir uns: Der Jemand will Cluster suchen, sich bei Erfolgreichen dranhängen, den Erfolg planen. Ich will unkonventionellen, ungeplanten Erfolg, der sich ergibt. Erst muss man ein leidenschaftlicher Freak sein, dann kommt irgendwann der Erfolg. So war das bei allen, die jetzt erfolgreich UND cool sind. Nur Erfolg ist zwar nicht leicht zu kriegen, aber geplanter Erfolg um des Erfolges willen ist doch wohl das Mittelmäßigste überhaupt. Nein, nein, wer Leidenschaft will, muss sie haben und darf sie nicht suchen.
20
April
Abizeitungsvergleich
Unter dem Dach eines Schullandheimes redet ein Kommilitone über Abizeitungen vor zwanzig Jahren. Da war ja so viel Text drin und so klein geschrieben. Auch viel politischer alles! Und die Musik, die man auf den Abifeiern noch Anfang der neunziger hörte! So wild, so anarchistisch! Zum Beweis kommt ein Sänger mit Gitarre, der etwas von einer "Polit-Fotze" singt und dabei grinst. Nach dem Auftritt streitet der Waldheimleiter mit seinem Sohn, der den Sänger eingeladen hatte. Man könne nicht, wie versprochen, zwei Essensmarke als Gage ausgeben, weil der Sänger "zu witzig" gewesen sei. Man habe Ernst versprochen und jetzt alles ins Lächerliche gezogen. Deshalb: Nur eine Essensmarke!
19
April
Jackson
Wieder eine Hochzeit, wieder tanze ich zu Michael Jackson. Und die Leute sind beeindruckt. Jetzt weiß ich auch, woran das liegt: So tanzt niemand. Die Betrunkenen können nicht mehr so zappeln und die Nüchternen wollen nicht. Man muss den Michael also gar nicht können, man muss sich nur trauen. Das ist alles, was ich kann.
19
April
Warten
17
April
Italo-Deutsch-Türke
Moritz Bleibtreu ist ja überall. Auch so ein Schauspieler, der nur sich selbst spielt und vielleicht 10% variiert (diese Quantifizierungen des Unquantifizierbaren immer!). Meistens variiert er nur seine Nationalität. Oft ist er Deutscher, häufig auch Türke, bisweilen Italiener. Mein Vater ist Schwabe und sah aus wie Omar Sharif. Das geht also in Ordnung mit Moritz.
16
April
Absagen
Alle Bewerber ärgern sich über Firmen, die sich auf Bewerbungen nicht melden. Ich finde Nicht-Melden eigentlich besser als Absagen. Wenn sich eine Firma einen Monat nicht gemeldet hat, ist meine Hoffnung langsam verschwunden. Das ist viel angenehmer als drei Tage nach der Bewerbung die Rückmeldung zu erhalten, man sei unbrauchbar.
14
April
Gründe
Die Schwierigkeit, Gründe für Gefühle anzugeben. Überhaupt Gründe: Ständig werden sie verlangt, selten sind sie ernsthaft und genau anzugeben. Sagen alle Psychologen und kriegen die Fragerei nach Gründen doch nicht weg.
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