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... neuere Stories
14
November
Schlü
Kürzlich blieb der Schlüssel zum Bundestag bei uns liegen. Wäre ich von Beruf Putschist, hätte ich ihn mir genommen. Hat man den Schlüssel zur Macht, putscht es sich um einiges leichter.
13
November
Herd mit Musik
Wir kommen auf eine Gartenparty, die mein Schwiegervater leidlich in Schwung gebracht hat. Sein Glück: Ein Radiosender spielte die richtige Musik. Doch jetzt sollen wir einspringen und noch mehr einheizen. Die Musikanlage ist eine bemerkenswerte Konstruktion: Ein Ghettoblaster hängt an einer mobilen Herdplatte. An den sozialen-Brennpunkt-Sprenger können wir unseren Musikspieler anschließen. Bekanntlich zeigt sich ein guter DJ an der Qualität der Übergänge zwischen den Liedern. Die sind mit einem mp3-Player schwer zu meistern, doch eine Funktion der Herdplatte hilft: Es gibt einen Knopf, mit dem man Vogelgezwitscher ertönen lassen kann.
11
November
Berliner Fenster
"House auf Albumlänge: Da stellt sich das immanente Problem der wesenhaften Unmöglichkeit."
10
November
Wegposten
Heute muss ich meiner Frau mal was "wegposten" (scheint ein neues Lieblingswort zu werden): Was wäre, wenn man bisher unbekannte Bilder von Adolf Hitler entdecken würde? Hieße die Ausstellung: "Die verschollenen Bilder des Adolf H. - die sanfte Seite des Führers" oder eher "Die Bestie und die Kunst"? Stünden unter den Bildern Texte wie "Dunkle Wolken - Visionen des zweiten Weltkriegs" oder neben einer undeutlichen Skizze "Deutet sich hier der Plan eines Konzentrationslagers an?" Im Executive Summary jedenfalls stünde der Satz: Frustriert von seiner Erfolglosigkeit als Kunstmaler, seiner Perspektivlosigkeit und dem abstoßenden Völkergemisch im Wien nach der Jahrhundertwende, fand der junge Hitler Halt bei den Nazis.
09
November
Jungenpower
Die Kraft der Männer, die kleine Jungs bleiben. Die Zeit und die Energie, die sie haben. Die Freude, die sie aus banalen Dingen ziehen können. Wieviel verdankt ihnen die Welt!
07
November
Nett
Auch hier noch einmal, aus Faulheit. Selbstzitat aus Facebook (wie zitiert man eigentlich korrekt Facebook - ich muss in diesen strengen Zeiten dem Selbstplagiaturvorwurf unbedingt entgehen): "Nett ist die kleine Schwester vom großen Bruder"
06
November
Toasted
Doch noch eine Überraschung: Der letzte Partygast, also der, der als letztes geht, nicht der, der als letztes kam, schaut, kurz vor dem Verlassen der Party, auf die Frontseite unseres Toasters, also die Seite, wo die Schalter sind, also eigentlich nicht die Frontseite, sondern die Seiten-Seite und findet den cool, also nicht wirklich cool, sondern eher so erstaunlich, dass wir schon so weit sind, dass wir Dinge haben, die wir noch aus "Studentenzeiten" haben und die jetzt auch so aussehen, wie Dinge aussehen müssen, die man noch aus Studentenzeiten hat, nur dass sie anders aussehen, als die üblichen Dinge, die man als so Dinge aus Studentenzeiten gezeigt bekommt, weil das ja immer Dinge aus den Studentenzeiten der Eltern sind, die jetzt natürlich echt retro sind und die aus den eigenen gerade erst anfangen das zu sein.
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