| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
20
Juni
Professionell unprofessionell
Konzerte lohnen sich eigentlich immer. Zu Amanda Palmer wollte ich schon mindestens 4 Jahre. Jetzt war ich da und es war so. Das zeigt mal wieder, wie überschätzt Professionalität ist. Professionalität ist unmenschlich und langweilig. Man muss unprofessionell sein, die auftretenden Fehler dann allerdings professionell ausbügeln.
20
Juni
Normalität
Jeden Abend auf dem Heimweg Freude an der Normalität des Hochhauses in der Keibelstraße. Direkt zwischen Alexanderplatz und SOHO House Berlin steht ein ordentlich gestrichenenes Wohnhaus mit einigen Satelitenschüsseln, Blumen auf Balkonen, geschmückten Fenstern und vermutlich ganz normalen Bewohnern, die hier ihre friedlichen Feierabende verbringen.
18
Juni
Abstieg
Etwas lief schief, wenn der Browser jetzt facebook statt der faz als Autocomplete vorschlägt.
17
Juni
00
Xavier Naidoo schreibt die beiden "o's" seines Nachnamens jetzt wie ein Zeichen für unendlich. Weil unendlich immer irgendwie tiefsinnig ist. Immer irgendwie tiefsinnig sein wollen, das passt so gut zu diesem Künstler, dass man ihm zu seinen neuen Plakaten nur gratulieren kann.
[via Coccinella]
16
Juni
Banal
Die Mode von Mazin besticht durch banale Weisheiten unter den Pflegehinweisen.
15
Juni
Ranz
War Berlin eigentlich auch mal edel oder wenigstens ähnlich wie andere Städte? Dieser verranzt, verramschte Dreckslook mit dem Uringestank in der Luft - ist der jetzt arm aber sexy? Man kann das alles mögen, sich aber dennoch wundern. Auch die Cafes. In München, Zürich, Wien sind die alten Institutionen prägend. Hier alles neu und bestenfalls liebevoll verramscht. Grandezza: Fehlanzeige.
14
Juni
Kunstluft
Dass mich moderne Kunst wirklich reinlegen kann, hätte ich nicht erwartet. Auf der Documenta ist es tatsächlich jemandem gelungen. Im Fridericianum, was man so als Hauptgebäude bezeichnen kann, ist im ersten Raum nur eine Vitrine, in der der Künstler in einem Entschuldigungsbrief erklärt, warum er sein Kunstwerk nicht vollenden könnte. Ansonsten: Ein großer, leerer Raum. Alle laufen etwas verwirrt rum angesichts des schalen Witzes. Die nächsten Räume sind auch leer, an der Türe unter dem Notausgangsschild klebt "No Exit". Ich denke: Schlecht. Schon oft gesehen, keine Idee. Nagut, der erste Raum, der wichtigsten Kunstausstellung der Welt. Aber trotzdem: Enttäuschung. Doch warum verflixt ist es hier unten so zugig? Draußen war es schon nicht angenehm, aber hier drinnen ist es ja fast noch kühler. Erst ganz allmählich kapiere ich, dass die kalte Zugluft das Kunstwerk ist. Genial!
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