| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
28
Juni
statt Stadt
Vermutlich falscher Verdacht: Dass die guten Künstler sich nicht um Städte scheren.
27
Juni
Nachtrag zu Konzerten
Zu Konzerten klassischer Musik geht man, weil echte Instrumente besser klingen als die Stereoanlage. Man hört echte Menschen, die mit echten Instrumenten Musik machen! Bei Konzerten mit Stehplätzen ist der Klang meist deutlich schlechter als zu Hause. Alles klingt viel unechter. Die Künstler müssen also eine Show bieten, dem Publikum vermitteln, dass hier "echt" etwas live passiere, auch wenn es sich künstlich anhört. Dieses Gefühl zu erzeugen ist schwer bis unmöglich, wenn man täglich in einer großen Veranstaltungshalle in wechselnden Städten das selbe Programm anbietet. Man zeige mir den Künstler, der so etwas schafft. (Das schlimmste Beispiel sind natürlich Comedy-Programme auf Bühnen, so etwas hält man ja als Gast und als Künstler kaum aus.) Als Musiker hätte man zwei Optionen: Entweder tritt man seltener und in kleinem Rahmen auf - mit viel Nähe zum Publikum und einigen improvisierten Momenten auf, oder man liefert eine (auch klanglich) perfekte Show ab. Die zweite Option ist anscheinend mit dem aktuellen Stand der Technik nicht umsetzbar, wenn sie es wäre, hätte Jack bei seinem saugeil abgeliefertem Konzert dafür gesorgt.
27
Juni
Whitepaper
Jack hat natürlich "richtich geil abgeliefert". Aber eben auch: Abgeliefert. Mit Seven Nation Army am Schluss. Schwierige Gratwanderung für Künstler, überraschen, sich nicht wiederholen, aber eben doch: Gefallenwollen.
25
Juni
Oma-Weisheiten
Denen, die Großes vorhaben, kann man natürlich nicht mit so Oma-Weisheiten kommen und ihnen erklären, wie unrealistisch ihre Vorhaben sind, wie wahrscheinlich das alles zu Unglück und Untergang führen wird.
Das wissen sie natürlich. Sie wollen aber nicht darauf hören. Lieber groß scheitern. Das muss man nicht nur akzeptieren, sondern fast bewundern, gerade als Oma.
24
Juni
Blitz
Die unausformulierte Blitzgescheitheit, die fragmenthafte, die mir so viel mehr Spaß macht als das wohlüberlegte, zu Ende gedachte, gründlich gebaute, auch sehr Kluge. Alternativer Spaß: Ein simpler Gedanke, aber herrlich ausufernd ausformuliert.
22
Juni
Unken
Bei solchen Sätzen: "Sieht ja noch immer so aus wie damals“, unkt Gladbach-Fan Klaus, der eine spitze Zunge pflegt." und bei dieser ganzen absurden Serie weiß man nun wirklich nicht, auf welche Art sie lustig sein soll. Der FAZ traue ich hier die Metaebene durchaus zu, mir die Überschätzung der FAZ allerdings durchaus auch.
22
Juni
Wald
Harald Martenstein schreibt manchmal ärgerlich (wenn er sich über hohe Steuern aufregt), oft aber auch amüsant. Jetzt etwas länglich, aber durchaus treffend über die zunehmenden Verbote. Was habe ich anzumerken? Ich war neulich im Wald und bin überzeugt, dass spazieren in Wäldern bald verboten wird. Zu gefährlich, Menschen einsam und unüberwacht und womöglich ohne Handyempfang herumlaufen zu lassen.
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