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... neuere Stories
12
Januar
Witzkonstruktion
Ein Witz geht so: Eine Dame nennt ihren Hund "neue Mode". Der Hund entwischt ihr, als sie gerade nackt in der Umkleide steht. Sie rennt ihm hinterher, bis auf die Straßen und ruft seinen Namen. Das schönste an diesem Witz ist seine hanebüchene Konstruktion.
11
Januar
Das beste Interview
Alle Klischees erfüllt und völlig anschlussfrei, herrlich:
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11
Januar
Grenz
Menschen mit feiner Beobachtungsgabe, aber ohne Reichtum an Ausdrucksfähigkeit gibt es nur scheinbar. Die Grenzen der Sprache sind eben auch Grenzen der Beobachtungsgabe.
[eben auch]
09
Januar
Neid
Der Neid auf exzessive Künstlerparties, wie sie unter anderem Frida Kahlo gefeiert hat. Und die sofortige Unterstellung des affigen Nachspielens, wenn das heute jemand macht, der sich für eine Künstlerin hält (jaja, "der" und "Künstlerin", das geht mit "jemand", behaupte ich). Fort mit der Verachtung, die besseren Parties sind es eben doch! Fort mit dem Authentizizätsglauben!
08
Januar
Verwahr
Jeden Morgen, wenn es draußen noch dunkel ist, öffne ich die Vorhänge und lasse sie abends, wenn es wieder dunkel ist herunter. Das bin ich mir und meiner Zivilisation schuldig. Irgendwie.
07
Januar
Massimo
Die Kunststiftung "Massimo del Chiaro" förderte nur Kunstwerke, die zu ihrem Namen passten:
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06
Januar
K
Ideen hat man im Traum, Erinnern und Nachdenken klappt eher nicht. Vorallem klappt auch nicht: Einschätzung der Ideen. Heute: Englische Worte mit K beginnen lassen, damit sie kool, deutsch, retro werden. "Koncern" - so könnte ein Social-Startup heißen, dessen advisory board sich "Konzil" statt "council" nennte. Facebook Deutschland benenne sich um in "Kumpanei Kompanie".
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