letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


16
November
Ruhe/Kraft
An manchen Tagen macht mich die Hektik der anderen, auch meines anderen Ichs, nur ruhig und klar. Es sind die besseren Tage.

 
 
15
November
Erfolg
Wie ich erfolgreiche, also (relativ) häufig kommentierte oder gelikedte Beiträge gleich wieder hasse. Wie manche genau für die Kommentare oder Likes schreiben. Wie verständlich das ist! Vermutlich tun die das deshalb, weil sie's können. Und ich gefalle mir in der feigen Verweigerung.

[gelikedte]

 
 
15
November
Erziehungsethik
Soll man Kindern etwas Geschmackloses verbieten, eben weil es geschmacklos ist (Gesinnungsethik) oder gelegentlich erlauben, auf dass es an Attraktivität verliere (Folgenethik)? Da der Einfluss von Erziehung auf Kinder sowieso Nahe bei Null liegt, plädiere ich für die Gesinnungsethik - da konsequent streng sein bei Kindern aber doch immer schwerer ist, als sich das ein jeder so denkt, kommt mir die Folgenethik als Ausrede sehr gelegen.

 
 
11
November
Sätze
Was für ein unwichtiger Unfug mir im im Ohr bleibt. Sätze zum Ford Escort (allein der Name - heute undenkbar!) aus einer ADAC Motorwelt von 1991 - unter der Überschrift "Wo sind bloß die Millionen geblieben?". Der ADAC war nicht begeistert und schrieb: "Die Papierform stimmt, doch das Design wirkt blaß." Bis heute ahne ich nur, was mit "Papierform" gemeint sein könnte.

 
 
10
November
Zeit
Die Wochenzeitung "die Zeit" ist dumm, in zweierlei Hinsicht. Sie bietet mir ständig kostenlose Abos für 6 Wochen an, die ich direkt nach der Annahme kündige. Ich weiß, dass in ein paar Monaten ein neues Angebot kommt. Und jedes Mal bin ich weniger überzeugt von dem Mehrwert dieser Papierzeitung. Aktuell im Wirtschaftsteil: Ein Porträt über einen Werber, der sich tatsächlich "zur Manipulation bekennt" und "Marken mag". Ich dachte nur: Was für ein schlechter Artikel! Coccinella hat die Fähigkeit, sich aufzuregen.

 
 
09
November
Sanft
Eine Möglichkeit: Die Freude an sanfter, nicht frenetischer, nicht besessener Liebe zu Büchern, Musik, Kunst, Poesie. Huups, Klassik-Radio Verdacht! Fort damit, her mit dem Wahnsinn!

 
 
08
November
Wong Kar Wai
Das rebellische Künstler- oder Dandy-Leben scheint irgendwie notwendig, aber wenn man dem Künstlern, Dandys oder Rebellen glaubt, ist es aussichtslos und führt zu nichts als Verzweiflung und frühem Untergang. Das bürgerliche Leben dagegen ist zwar in sich falsch, aber dafür aussichtsreicher und erstrebenswerter. Eine Wahl hat man nie.

 
 
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Last update: 21. Mai, 09:47
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