letzte Kommentare: / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals / ... was ja dafür... damals


04
Januar
Kurt
Die absurdeste Zeitung, die mir in letzter Zeit unter die Augen gekommen ist, nennt sich "Presse-Kurt". Entweder ist das so subtiler Meta-Humor, dass ich ihn nicht verstehe oder es ist kompletter Wahnsinn am Werk. Vor einigen Monaten war dies auf dem Titel:

Angela Märkel mit "ä" schreiben - das ist ein Witz, der mich sprachlos macht. Getoppt wird das nur von den Leserstimmen und Redaktionsantworten auf der zugehörigen Website:
"Herr Kühn schrieb: Eine sehr ungewöhnliche Webseite. Mehr Text würde nicht schaden. Sonst aber gut. Wir antworten: Danke für den Hinweis. Mit dem Update im März erscheint mehr Text auf der Seite." Unter der Rubrik "Rat" gibt es ein paar Sätze zur Beitragsbemessungsgrenze. Unter "Video" wird man aufgefordert die "witzigsten Videos" einzusenden. Das Ganze ist aktuell, 2014 soll es richtig losgehen. Und komplett in Flash geschrieben. Ich bin geflashed.

 
 
02
Januar
Rom
Ich wiederhole es gerne, auch mit Link: Wahre Romantik entsteht aus Einsamkeit.

 
 
01
Januar
y
Da hab ich mir von den Coolen abgeschaut Silvester mit "y" zu schreiben und natürlich ist es falsch.

 
 
31
Dezember
Sexismus ohne Vorwurf
Jemand schleicht sich an den Computer eine Kollegin, die vergessen hat diesen zu sichern. Um ihr eine Lektion zu erteilen, chattet er von ihrem Computer aus mit einer anderen Kollegin und verabredet sich mit dieser für einen Mädelsabend: Erst Frauen-LaserTag spielen, dann romantischen Film im Pyjama anschauen. Die Chatpartnerin ist begeistert. Als der Scherz jedoch auffliegt, findet sie die Idee nicht mehr gut. Hier könnte man beiden Seiten Sexismus vorwerfen: Dem Jemand, der seine Fantasien von Mädelsabenden in den Chat schrieb und der Angechatteten, da sie ihre Beurteilung der Güte des Vorschlags vom Geschlecht des Vorschlagenden abhängig machte.

 
 
30
Dezember
Andererseits
So Jugendlichen- und Freundschaftskitsch funktioniert einfach immer zu gut, als das er ein Kriterium sein könnte. Siehe "crazy".

 
 
29
Dezember
Schlagsahne, hier müssen Menschen sein
Ein Minigolfplatz, dessen Bahnen mit Schlagsahne ausgekleidet sind, was natürlich überhaupt nicht funktioniert. Was für eine bescheuerte Idee!

 
 
28
Dezember
Tschick
Es kommt ja nicht mehr so häufig vor, dass ich ein Buch in einem Rutsch durchlese. Bei Tschick war es so und der einzige Vorwurf, den ich dem Buch machen kann, ist, dass es eine leichte Beute macht. Aber das ist ja eigentlich kein Vorwurf, sondern nur eine Bemerkung. Man kann ja nicht ernsthaft immer schwere Kost fordern und außerdem sah man, gerade bei Büchern oder Filmen, auch leichte Beuten oft entwischen. Abseits davon drückt das Buch hervorragend die richtigen Knöpfe und tappt auch sprachlich nicht daneben. Knöpfe drücken, mit Klischees spielen, ins Herz treffen sind im Übrigen als synonym anzusehen. Vergleiche? Moonrise Kingdom und, Überraschung! Catcher in the Rye. Kein erzwungenes drittes Werk, um das Trikolon zu vollenden.

 
 
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Last update: 6. Apr, 16:30
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