letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals


25
November
Meine Freunde
sind zwar nicht homosexuell, haben aber keinerlei Mitleid mit meiner kaputten Stimme, sondern versinken stattdessen ganz in der Anbetung ihrer snobistischen Pfefferseife.

 
 
24
November
Whisky
Und gestern erzählt dann ein Whiskyliebhaber derart emotional und mitreißend davon, wie er zum Nämlichen wurde, dass ich ihn lieben muss und mir meine doofe Ablehnung von gestern kaum verzeihe. Allerdings: Er liebte den Whisky auf jugendliche Art, nicht professionell, erwachsen, connaisseurhaft. Darum ging's.

 
 
23
November
15
Ich wünsche mir, dass wir alle letztlich so bleiben, wie wir mit 15 waren. Dass wir die selben Ängste haben und ähnliche Träume. Wir sind vielleicht weiser, aber unreflektiert waren wir auch mit 15 nicht mehr. Unverständlich sind mir Menschen, die den Bezug zu ihrem 15-jährigen Ich verloren haben, ob bewusst, indem sie sich qua Entscheidung sehr für Erwachsenendinge wie Whisky interessieren, oder unbewusst, weil sie abgestumpft wurden, durch das Leben.

 
 
22
November
Fahrer
Filmprojekt: Eine 2 Minuten Collage, die nur zeigt, wie sich Tramfahrer freundlich gegenseitig zuwinken. Dabei wird ihre Kollegialität und Wärme als Refugium im bösen Kapitalismus deutlich gemacht.

 
 
21
November
Mittelmaß 3
Mittelmaß auch deshalb, weil ich das genialisch Hingerotzte oft lieber mag als das feinziseliert Ausgearbeitete. Weil ich heimlich davon überzeugt bin, dass die guten Ideen auch ohne Polierarbeit gut sind und die Schweine auch durch Lippenstift nicht schöner werden. Fil.

 
 
20
November
Mittelmaß 2
Um erfolgreich zu sein, darf man das Mittelmaß auch nicht ganz verlassen. Die richtig, richtig krass guten Sachen sind ja oft nicht so erfolgreich wie die ganz netten, auf die sich alle irgendwie einigen können. Die Küchenphilosophie des Richard David.

 
 
19
November
Mittelmaß
Wie ich bei allem, was ich als Hobby betreibe, bewusst oder unbewusst im (hoffentlich ordentlichen) Mittelmaß hängenbleibe: Photographie, Film, die Texte die ich schreibe, die Tänze, die ich tanze. Wie mir mehr Anspruch immer als zu angestrengt oder anstrengend vorkommt, wie ich immer hoffe, mich im Laufe der Jahre noch zu bessern, aber ohne jeweils die nötige Energie aufzubringen, um die letzten 20% zu erreichen, die für Exzellenz nötig wären - weil ich das schon im Ansatz gar nicht möchte. Ich müsste mir bessere Objektive für meine Kamera kaufen, dann wären die Photos schon besser. (Aber richtige Photokünstler können mit ihren Telefonen Kunstwerke schaffen, denke ich.) Ich könnte vor dem Schreiben einen Plot arrangieren, oder Witze suchen, die wirklich zünden. Will ich aber nicht, muss ich auch nicht. Wie Angestrengtheit als das größte zu vermeidende Übel scheint, weshalb ich vermutlich im Powerpoint-Karaoke so gut performe.

 
 
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Last update: 12. Mai, 09:51
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