| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
02
Juni
Abstand
Wie leicht ein gewisser Abstand gute Urteile macht. Hinterher ist man immer schlauer. Mittendrin kann man höchsten originell urteilen, oder versuchen tiefer zu graben - das gibt Pluspunkte. Aber die Güte des Urteils ist kaum zu beurteilen, was natürlich steile Thesen begünstigt. Sie sind noch nicht falsch, aber geil. Das macht sie so gefährlich.
01
Juni
Let love be your energy
Auf Twitter sei der Hass und Filterblasen seien was Schlechtes. Wie froh bin ich um meine Filterblasen, die mir solche schönen Dialoge zuspielen. Ich muss den Hass gar nicht sehen. Ich bin noch nicht mal sicher, ob ich ihn als neues Problem überhaupt ernst nehmen will. Eher scheint er ein Artefakt der gesteigerten Extrovertiertheit unserer Gesellschaften durch die Möglichkeiten der Technologie und den abflauenden Einfluss preussischer Tugenden zu sein. Jeder darf nicht nur alles, er/sie soll alles. Natürlich soll man eher Liebe als Hass, aber grundsätzlich gilt heute: Alles muss raus! Das hat man davon. Und deshalb filtert man. Schon immer, nur vielleicht schwächer.
31
Mai
Autocomplete
Googlen nach "Berlin ist das" führt zum Autocomplete von:
... Paradies auf Erden ... allerletzte ... neue New York
31
Mai
Staubig
Offizielles Wetter in der iOs Wetter-App: Staub.
29
Mai
Meer
Wenn man am Meer ist und es nicht zugefroren ist, muss man rein. Alte Familienregel von meiner Oma. Und immer gut, auch wenn man oft spontan eher nicht will.
27
Mai
Club der Visionäre
"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen." Alter Spruch, guter Spruch. Aber alle wollen ja immer Visionen. Und ganz sinnlos sind sie ja nicht, man will ja wissen, wo es hingehen soll. Für das nächste Jahr ist das ja noch keine Vision, sondern ein Plan. Wenn es wirklich visionär werden soll, ist mir das zu leicht. Entweder reicht ein fluffiger Satz oder man kann restriktionsfrei herumphantasieren, was alles toll wäre. Bei Produkten ist das zu leicht. (Kann alles vollautomatisch, direkt mit brain-hookup.) Bei Gesellschaften wird es schwieriger und interessanter.
26
Mai
Liberales Dilemma
So wie es individuell immer richtig ist, "den Fehler" nicht "im System" oder "den anderen" zu sehen, sondern bei sich selbst, so wenig zielführend ist das auf der politischen Ebene. Es sei denn, man kann zeigen, welche gesamtgesellschaftlich unerwünschten Effekte eine Reparaturidee auf Systemebene im Unterschied zu "mehr Eigenverantwortung" hätte. Dann müsste man aber eher einen anderen Vorschlag mit weniger unerwünschten Effekten suchen, als einfach die Schuld bei den Individuen zu sehen.
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