letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


27
März
Hand
Mal angenommen, Corona würde bewirken, dass wir alle nur noch eine Hand hätten. Würde dann die Floskel "alles aus einer Hand" passender klingen?

 
 
26
März
Unpolitisch
Gut an der Corona-Krise ist nicht nur mein Knoblauchgenuss, sondern auch dass sie so schön unpolitisch ist. Kein greifbarer Gegner. Das China-Blaming verfängt nicht. Die AFD hat hier eindeutig verloren. Nur Zusammenstehen hilft, nicht Hetzen. Und das verstehen hier auch alle.

[non solum, sed etiam]

Update:
Treffer von Texas-jim, Schlamperei von mir: "Zusammenstehen" ist das falscheste Wort, das man hier verwenden kann. Zusammenhalten wäre besser.

 
 
25
März
Positive Nebeneffekte
Aufgrund eines Physiklehrers, der im Unterricht massenweise rohen Knoblauch kaute, habe ich eine Knoblauchphobie. Ich will nicht anderen Leuten stinken, so wie er es tat. Ein Vorteil der Corona-Quarantäne ist, dass mir das jetzt egal sein kann. Knoblauchgenuss ohne Reue!

 
 
24
März
Unsung
Das schönste Kompliment an jemanden seit langem. Sie sei eine "unsung heroine". Solche Poesie, solch barocker Klang in einen Business-Kontext! Ich habe einen richtigen Kompliments-Ohrwurm davon.

 
 
23
März
Body positive
Natürlich soll man nett zu allen Menschen sein. Aber falls die body-positive Bewegung dazu führt, dass adipöse Personen das Problembewusstsein verlieren, hätte die Apologeten der body-positive Bewegung dazu beigetragen, dass die Personen nun ein besonders erhöhtes Risiko darstellen. Vielleicht ist aber eine Akzeptanz des eigenen Körpers auch meistens der beste Schritt, ihn zu ändern. Nur das Ändern muss ein Ziel bleiben, bei krankhaft dicken Menschen. Zu viel der Akzeptanz könnte dabei auch schaden.

[Nicht mein Thema]

 
 
21
März
Die Zeit der Moral
Was vielen vermutlich klar ist, was aber so nur selten ausgesprochen wird: Die Aufforderung Kontakte zur reduzieren dient nicht dem eigenen Schutz. Egal was der einzelne tut: Aktuell ist Gefahr, an Corona zu sterben immer noch wesentlich geringer, als einige andere Gefahren. Es ist eine rein moralische Entscheidung, was wir tun. Und die Kooperationsvorteile, die wir aus unserem moralischen Verhalten ziehen können, beschränken sich auf unsere Darstellung als moralische Personen gegenüber der Allgemeinheit. Für rationale Egoisten gibt es also wenig Gründe, bei der Reduzierung von Kontakten mitzumachen. Außer dem moralischen Grund "wenn das alle machen würden", aber der interessiert rationale Egoisten ja definitionsgemäß nicht.
Insofern ist es interessant zu sehen, wie viele Menschen sich von solchen moralischen Argumenten überzeugen lassen.
Ich lasse mich überzeugen. Freunde wollen aber so weit gehen, dass ich nur noch Dinge/sage/schreibe, die nicht falsch verstanden werden können. Davon lasse ich mich noch nicht überzeugen. Mit dem selben Argument könnte man immer jede Form von Satire verbieten. Ich bin lieber die Titanic als die Kirche.

 
 
20
März
Drosten-Love
Ich wollte ja erst nicht. Nicht bei dem mithören, den alle empfehlen. Aber Drosten ist wirklich zu gut. So ein Idol! So vorsichtig-nüchtern, aber doch menschlich-freundliche und präzise die Balance haltend zwischen Warnung und Aufmunterung: Besser geht es kaum.
Einen wunderschöner Nebeneffekt gibt es dabei. Drosten zeigt der Mehrheit, was Wissenschaft ist: Nicht die Wahrheit zu kennen, sondern vorsichtig kritisch nachzufragen.

 
 
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Last update: 21. Dez, 15:08
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