| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
11
März
Der Hobbylinguist
Ein Störenfried ist ja eigentlich ein Friedensstörer. Bei Komposita kommt im Deutschen das bestimmende Wort am Ende, das beschreibende am Anfang. So hab ich mir das zumindest zusammengereimt, seit bei einem Jugendfreund im Zimmer am Whiteboard die Worte "Staatenbund" und "Bundesstaat" standen, was mir bis heute eine Lehre ist.
10
März
Serie
Eine Konstante im Dekadentakt meines Lebens: Dickliche Frauen, die gut riechen. Nicht überparfümiert, nicht seifig, sondern angenehm. Frauen, die so aussehen, als ob sie nicht gut riechen würden - dann ist aber das Gegenteil der Fall.
09
März
Perfektion
Kürzlich lub ich unser Gesundheitssystem. Aber bei Covid und den PCR Tests, da herrscht ja wohl das Chaos, liest man überall. Besonders in Berlin.
Nun, bei mir nicht. Ein positiver Antigentest reicht und ich konnte direkt im Anschluss einen kostenlosen PCR Test machen. Ohne Warten. Anbindung an die Corona App klappt auch perfekt. Ich sollte wirklich kein investigativer Journalist werden, mit widerfährt immer nur das Gute. Asbach Uralt. P.S.: Ich könnte sogar Loblieder auf Berliner Schulen singen. Verzerrter kann man die Welt wohl nicht wahrnehmen.
06
März
Stadt der Extreme
Im Klischee sind Berliner rau und unfreundlich. Dieses Klischee hat einen Bezug zur Empirie. Was dagegen nie erwähnt wird, sind die über alle Maßen freundlichen Berliner, die eben auch existieren. Diese Menschen, die bei normalen Servicedienstleistungen vor Freude platzen und einen mit ihrer guten Laune derart anstrahlen, dass selbst mürrische Menschen wie ich nicht anders können, als fröhlich zu werden. Lasst sie wieder beginnen, die flach fröhlichen Beiträge über Städte oder Kieze, verschwindet doch mal für eine Weile, ihr großen Themen!
03
März
K
Lieblingswort, gerade: Kabuff. Das ist anscheinend nicht Umgangssprache, sondern hochoffiziell. Kabuff. Muss man mögen.
01
März
Gleichmacherei
Ehrlicher geht es kaum. Egal welche Fertigsuppe man bei Knorr kauft, alle haben sie den "gleichen Geschmack".
Beweisfoto: ![]()
24
Februar
Das gute und das schlechte Hä
Ich verehre die "neue Seltsamkeit" von Tocotronic als einen der genialsten Rocksongs, der je gemacht wurde. Er knallt und er deutet auf seltsame Weise eine Veränderung an - inklusive der Unfähigkeit der bürgerlichen Kreise, diese zu verstehen. Unklar, wie nur Kunst es ist, aber ein gutes "Hä?".
Die späteren Songs, eigentlich alles ab den Nullerjahren transportieren idealerweise gerade noch ein melancholisches Gefühl, aber inhaltlich sind sie mir so unklar, dass mich beständig ein schlechtes "Hä?" aus dem Song wirft. Beispiel Sirius. Die inhaltlich angesprochene Person stimmt nicht mit der grammatikalische angesprochenen überein. Gut, der Autor wird verrückt, aber das macht den Text ja nicht besser. Vermutlich bin ich ein schlechter Rezipient von Poesie. https://www.youtube.com/watch?v=F6maV68iFTo
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