| letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3 | |
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... neuere Stories
27
Januar
Derleb
Deutschland, Osten, keine Bananen - oder erst im dritten Geschäft. So ging es mir heute, so ging es früher fast allen. Bananen, eine exotische Frucht, sind eigentlich immer verfügbar, eher noch als Klopapier. Bananenmangel hab ich noch nie erlebt. Und auch jetzt will ich eher an einen doofen Zufall glauben. Denn: Weißt du, was du machen musst? Was, was muss ich machen? Du musst Bananen essen!
26
Januar
Every day
Immer diese Ratschläge: Man solle etwas jeden Tag machen, um gut darin zu werden. Ich glaube das, aber ich kann es nicht leiden. Gerade wenn sich Blogger das vornehmen, denke ich: Da kann ja nur die Qualität der Beiträge sinken. Das Gute am Bloggen ist doch, dass man nur schreibt, wenn man was zu sagen hat! Und was tue ich? Schreibe jeden Tag.
25
Januar
Paket
Sagenumwoben, mythenumrankt, frivol, verdorben - was wird nicht alles über den Kitkat Club in Berlin gesagt. Warum ist er immer randvoll und kann seine Künstler gut bezahlen - auch das hervorragende Streicherquartett, das jeden Samstag die Abende eröffnet?
Weil er ein hervorragendes Gesamtpaket zum unglaublichen Preis von 20 Euro bietet: Klassische Musik, eine Jazzband, Sauna, Pool, einen Tangokurs, ein Labyrinth an Gängen, ein feuerspeiender Drache und unzählbar viele Floors und DJs und immer was zum Schauen. Und wirklich nettes Publikum. Klingt nach einfachem Rezept, gibt es aber so vermutlich weltweit nur in Berlin.
23
Januar
Gespräche führen
Mit wenigen Leuten kann ich inhaltlich so gute Gespräche führen, dass allein der Inhalt Freude macht. (Das muss auch nicht immer sein, Nähe und Freundschaft reichen oft auch.) Erwachsene sind öfter müde oder resigniert, jüngere Leute haben mehr Energie und lernen noch, ihnen kann ich alles verzeihen und ich sehe das Leuchten in ihren Augen.
22
Januar
Help!
Weisheiten aus dem Religionsunterricht: Wie viel mehr Spaß es macht, zu helfen, zu machen unter Menschen zu sein, als zu konsumieren.
21
Januar
Drama!
MacBeth von Joel Coen. Hervorragend photographiert und vertont, ein Genuss in schwarzweiß, insbesondere die Architektur! Und die Hexe, die alle drei Hexen darstellt: Grandios, verquer, eindringlich.
Doch das war es auch schon, was mir gefiel. Die Kostüme irgendwie schülertheaterhaft. Die Amerikaner mühen sich eher ab mit ihrem Shakespearetext, als dass sie ihn klar und pointiert intonieren können. Das Ehepaar im Zentrum redet kunstvoll aufeinander ein und nie miteinander. Die Psychologie der Figuren wird kaum gedeutet und durch den kühlen Stil nicht getragen. MacBeth sei das leichteste Drama, sagt man. Daher wird es im Englisch LK gerne genutzt. Mir scheint eher: Es ist zwar das kürzeste, aber aus das stumpfste. Die Handlung geht vorwärts, einmal gemordet muss MacBeth weitermachen. Das kann nicht gut gehen, die Prophezeihung ist der übliche Orakel-Quatsch und am Ende ist er tot. Es fehlt die Genialität, die Geradlinigkeit lässt keinen Raum dafür: Othello, Hamlet - hier ist Psychologie und Bedeutung über das Stück hinaus. Bei MacBeth metzeln sich ein paar Schotten mit seltsamen Namen ab. Gut, bei Dramen wird am Ende gestorben und bei Komödien geheiratet - daher ist doch das "wie" und das Drumherum interessant! MacBeth bietet mir hier zu wenig.
20
Januar
Schreiben, machen
Schreiben kommt vom Schreiben, Ehe hält, wenn man einfach zusammenbleibt. So wahr so banal, aber um wirklich gut zu sein reicht einfach machen eben doch nicht, wie man an diesem Eintrag sieht. Ein bisschen Genialität muss schon da sein und trotz aller Youtuber und Lehrer glaube ich immer noch nicht, dass die trainierbar ist.
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