letzte Kommentare: / ... was ja dafür... damals / Schule wirkt nach pelicola delle rane / glaube nicht, dass... c17h19no3


26
Februar
Lassen
Kämpfen zeigt immer auch Angst, Kämpfe vermeiden oft Gelassenheit.

 
 
25
Februar
Sexus
Männliche cis Geschlechtlichkeit ist vermutlich in sich toxisch. Zivilisation heißt, sich davon lösen zu können. Zivilisation ist ein Erfolgsmodell.

 
 
24
Februar
Schieben
Was ich wirklich will schieben ich ein Leben lang vor mir her, aber was sein muss, erledige ich sofort.

 
 
23
Februar
Milchlogik
Länger haltbar ist kürzer haltbar als haltbar.

 
 
20
Februar
Blogs
Wie die guten alten Blogs, die es immer noch gibt, reifen, weiterhin gut sind, jetzt haben sie Kinder, die an die Uni gehen, früher waren sie selbst Studenten. Aber diesen feinen, durch Lektüre und Arbeit mit Texten geschulten Blick auf die Welt, der ist noch da - Blogger waren geisteswissenschaftliche Nerds, genau meine Welt, nur schienen die guten in beiden Welten voll zu Hause zu sein und ich in keiner. Aber das muss mich nicht hindern, bessere gibt es immer und überall.

 
 
19
Februar
Berlin
Vorgestern Lesung, gestern Berlinale, in der Millionenstadt finden sich immer eine Menge Leute die sich für Nischen interessieren, die niemals Massenerfolg haben werden. Der Regisseur kokettiert sogar damit, will kein Geld, keinen Ruhm und meint, dass Anstrengung auf ein Ziel hin die Kunst versaut. Machen, rausfinden, fließen lassen - das sei sein Prozess. Da kommen dann immer flüssigere Filme raus, so unehrgeizig, dass sie wirklich immer langweiliger werden und auch die eingeflochtene Deutschland-Schmeichelei und der latente Korea Hass nichts daran ändern.

 
 
18
Februar
Böse
Bösewichte brauchen ein gutes Narrativ, um gute, also bedrohliche Bösewichte zu sein. Einfach nur Menschen töten wollen oder verrückt sein reicht nicht aus. Das Töten muss eine moralische Komponente haben, um das Böse richtig bedrohlich werden zu lassen.
Ähnlich, dachte ich, wäre es auch im Politischen. Man könne nicht einfach nur der "bad guy" sein, Korruption und Hass promoten und sich jeglicher moralischen Bewertung entziehen. Dachte ich. Geht aber anscheinend doch, wenn der Gegner übermäßig moralisierend auftritt. Dann reicht irre Sprunghaftigkeit aus, man braucht kein eigenes Narrativ, man sagt einfach jeden Tag irgendetwas, was ziehen könnte und die Leute wählen einen. Hass auf den politischen Gegner reicht aus.

 
 
Online for 7867 days
Last update: 26. Feb, 13:20
Status
You're not logged in ... login
Schubladen
 alte Seltsamkeit
bemerkt
Bloggerei
Bologna
Dialog zum Sonntag
Froschfilms Schrulligkeiten
Humor im Labor
Kunst oder Wunst
Lebenskunst
Lebensweisheiten der Coccinella
Leiden
London
neue Seltsamkeit
nur Reklame
Poeterei
Thesen
Traum
Unwort
Volksbildungsheim
Ausklick
Menü
Finden:
 
... und gleich dreimal Oktober
März 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31