| letzte Kommentare: / "finanzielles Mitleid"... damals / So wird es oft gesagt,... froschfilm / Das Problem ist... damals | |
|
... neuere Stories
08
Februar
Licht
Das Trennungslied (bitte nur hören und das Video ignorieren!) von PeterLicht ist wahr und lustig. So sind die Leute. Es ist aber auch billig und banal und lebt nur davon, dass es sein Autor und Interpret versteht, sich interessant zu machen. Eben doch keine Trennung von Autor und Text, ha!
06
Februar
Erklärungen eines Getriebenen
Es kam die Frage auf, für wen ich diesen Blog schriebe. Für die Leser? Nein, denn die gibt es so gut wie nicht und bei den potenziellen möchte ich mich nicht anbiedern und habe ihnen auch nichts zu sagen. Wie vermutlich viele Blogger, schreibe ich meine Einträge für mich - und zwar nicht, weil ich gerne schreibe, sondern weil ich über das Blog versuchen kann, wie jemand zu wirken, der ich gerne wäre. Weil ich aber nicht gerne schreibe und gerne jemand wäre, der gern und viel schreibt, klappt das nicht so recht. Wenn ich aber ein paar Tage verstreichen lasse und über die Menge der Rechtschreibfehler großzügig hinwegsehe, klappt es doch mehr recht als schlecht.
05
Februar
Homöopathie
Immer wieder werden homoöpathische Medikamente empfohlen und hastig hinzugefügt, man müsse auch bestimmt nicht an die Wirkung glauben, sie stelle sich ganz von alleine ein. Könnte das damit zu tun haben, dass sich bei kritischen Menschen ein Placebo-Effekt nur bei Medikamenten einstellt, an die man nicht glauben muss? Die Aufforderung an die Wirkung zu glauben, wäre dann kontraproduktiv. Nicht-Glauben muss man, damit man wahrlich glaubt. Nur der wahrhaftige Messias leugnet seine Göttlichkeit.
04
Februar
Musik!
"Who killed Amanda Palmer" ist eines der besten Alben der jüngsten Zeit. So gut, dass sogar ich mir, als musikalischer Volllegasteniker, eine Empfehlung zutraue. Ich danke Andrea Diener für den Tipp. Sie sagt zwar nur, dass Album rocke, aber damit ist ja schon das Wichtigste gesagt. Es rockt, es fetzt, es reißt mit, es steckt voller Energie. Außerdem ist es intelligent, komplex arrangiert und verspielt. Trotzdem eingängig. Um Musik zu mögen, die nur intelligent und neu oder irgendwie anders ist, muss man den Trick raushaben, sich sehr theoretisch freuen zu können. Diesen Trick braucht man für Who killed Amanda Palmer nicht zu können und bekommt trotzdem keine Songs, die sich schon beim ersten Durchhören voll erschließen. Nun könnte man sagen, Amanda Palmer mache genau die Musik, die graumelierte Feuilletonisten für gut halten. Das mag stimmen. Sie gibt einem nicht das Gefühl, einen besonders exklusiven Geschmack zu haben und etwas zu mögen, was die Alten garantiert hassen. Allerdings ist Amandas neues Album erstaunlicherweise doch nicht der Feuilletonliebling, nach dem es sich anhört. Doch das wird sich spätestens mit diesem Eintrag ändern, ist dieses Blog doch Pflichtblatt der FAZ-Redaktion. [Pflichtblatt]
03
Februar
Türendeutungen
Wenn ich schon unkonzentriert bin und zu nichts komme, mache ich die Bürotür auf, damit wenigstens klar ist, dass ich anwesend bin und arbeitsam wirke. Wenn ich produktiv bin, reicht mir das als Bestätigung und die Türe kann zu sein. Naja, vielleicht läuft die Kausalität auch umgekehrt, wer weiß das schon, wer kennt sich so gut?
[Simulation der Betriebsamkeit]
02
Februar
Nicht nur, sondern auch
Nicht nur hat dieses Weblog kein nicht vorhandenes Stilproblem, auch die durchwachten Nächte, die so oft bedichtet werden, sind gar keine.
31
Januar
Zirbeldrüse
Das nicht vorhandene Stilproblem habe eher ich mit mir, als dieses Weblog mit sich. [Autor/Text] [Wille zum Stil]
... ältere Stories
|